Suche

Werbeanzeige

Otto entwickelt eigene Shoppingsoftware

Knapp zwei Jahre nach Entwicklungsstart – und damit deutlich früher als geplant – hat der Onlineshop otto.de seine ganz eigene, individuelle Software. Das Besondere daran: Im Projekt „Lhotse“ plante und entwickelte der Onlinehändler diese Software komplett selbst. Das Unternehmen setzt auf eigene Technologiekompetenz, um seinen Shop schneller an Kundenwünsche und Marktanforderungen anpassen zu können.

Werbeanzeige

„Mit der neuen Software wollen wir unseren Kunden ein unvergleichbares Einkaufserlebnis bieten, das genau auf ihre Bedürfnisse und Wünsche zugeschnitten ist. Darüber hinaus sehen wir eine eigene Softwareentwicklung als wichtiges Werkzeug bei der Differenzierung im E-Commerce, für eine agile Innovationsfähigkeit und die Weiterentwicklung unseres Geschäftsmodells“, erläutert Marc Opelt, Otto-Bereichsvorstand Vertrieb, die Bedeutung des Projekts „Lhotse“.

Agilität und Gestaltungsfreiheit

Mit der Inbetriebnahme der neuen Shoppingplattform für alle Kunden macht sich Otto unabhängig von bestehenden Standardlösungen am Markt. Dadurch können künftig neue Features und Funktionen für die Kunden permanent agil in die neue Software aufgenommen werden. „Kundenwünsche sind anspruchsvoll und ändern sich schnell, das macht Agilität und Gestaltungsfreiheit für den eigenen Onlineshop so wichtig. Dafür brauchen Händler eine besondere Wandlungskompetenz, die heute für uns mit Technologiekompetenz zwingend einhergeht. Beides hat Otto im Projekt Lhotse mit Bravour bewiesen“, sagt Opelt über die Einführung der neuen Software.

Seit Ende 2011 arbeiteten insgesamt über 100 Mitarbeiter in interdisziplinären Teams an Lhotse. Dabei setzte Otto mit Arbeitsmethoden wie Scrum und Continuous Delivery auf eine agile Vorgehensweise, die im Betrieb der neuen Plattform weitergeführt wird. Technisch griff Otto bei der Entwicklung von Lhotse unter anderem auf Open-Source-Komponenten wie zum Beispiel Frameworks aus dem Java-Umfeld, die Datenbank MongoDB oder den Webbeschleuniger Varnish zurück. Einige eigene Werkzeuge konnten die Otto-Entwickler bereits selbst in die Open-Source-Community zurückgeben.

Bisher investierte Otto einen zweistelligen Millionenbetrag in die neue E-Commerce-Plattform. Nach dem Launch des neuen Webshops soll ein weiterer zweistelliger Millionenbetrag in die Fortentwicklung investiert werden.

Kommunikation

HelloFresh, an dem Rocket Internet Anteile hält, will an die Börse – eine gute Idee?

Der Kochboxenversender HelloFresh will nächste Woche an der Börse durchstarten. Je nach tatsächlichem Ausgabepreis wird HelloFresh vor dem Börsengang mit 1,2 bis 1,5 Milliarden Euro bewertet – und damit niedriger, als bei der letzten Finanzierungsrunde. Gibt es nun einen Bauchklatscher, nachdem der Börsengang 2015 nicht geklappt hat? mehr…

Werbeanzeige

Absatzwirtschaft Newsletter

absatzwirtschaft Newsletter schon abonniert?

Newsticker

HelloFresh, an dem Rocket Internet Anteile hält, will an die Börse – eine gute Idee?

Der Kochboxenversender HelloFresh will nächste Woche an der Börse durchstarten. Je nach tatsächlichem…

Deutsche Großstädte, vor allem München, sind mangelhaft auf Elektromobilität vorbereitet

Das Rennen um die Elektroautos hat weltweit Fahrt aufgenommen. So wurden in China…

Facebook testet Abo-Modell bei Instant Articles – aber Apple blockt das Vorhaben auf dem iPhone

Interessenskonflikt von zwei Tech- und Internet-Titanen: Facebook startet wie angekündigt im Oktober Tests…

Werbeanzeige

Werbeanzeige