Werbeanzeige

Ostdeutsche gehen am liebsten zu Kaufland, Westdeutsche zu Aldi

Strategie „Marketingverantwortliche sollten wissen, wie oft, für wen und wo ihre Zielgruppe einkauft“, sagt Niels N. von Haken, Geschäftsführer der MDR-Werbung. Das Unternehmen für Werbezeitenvermarktung erhebt regelmäßig Daten zur West-Ost-Markenstudie. Die aktuelle Ausgabe zeigt, dass Konsumenten im Osten Deutschlands in anderen Einzelhandelsgeschäften ihr Einkäufe tätigen als Verbraucher im Westen.

Werbeanzeige

Am häufigsten, nämlich zu fast zwei Drittel in Ost und West, gehen die Deutschen beim Discounter einkaufen. Während allerdings im Osten die SB-Warenhäuser von fast jedem Zweiten genutzt werden, kaufen die Westdeutschen lieber im Supermarkt. In der gemeinsam von MDR-Werbung und IMK Institut für angewandte Marketing- und Kommunikationsforschung erhobenen Studie sind je 1 000 Verbraucher in Ost und West befragt worden.

Prozentual gesehen gehen die Ostdeutschen am liebsten zu Kaufland (33,1 Prozent), Netto (27,4 Prozent) und Lidl (21,5 Prozent). Die Westdeutschen kaufen vor allem bei Aldi (39,2), Edeka (32 Prozent) und Rewe (24 Prozent) ein. „Wenn ich also im Osten verkaufen will, muss ich die entsprechenden Handelskanäle nutzen“, betont von Haken.

Kleinere Haushalte in Ostdeutschland

Sören Schiller, Geschäftsführer IMK Institut für angewandte Marketing- und Kommunikationsforschung, ergänzt: „Mehr Singles, mehr Zweipersonenhaushalte – diese ostdeutschen Besonderheiten schlagen sich auch im Einkaufsverhalten nieder.“ Im Osten werde nur für ein bis zwei Personen einkauft und dies häufig nur einmal in der Woche. Erstaunlich sei auch, dass Ost und West beim Discounter unterschiedlich ticken. Bis zur Zielgruppe 65+ gilt laut Studie: Je älter die Befragten im Osten werden, desto lieber kaufen sie beim Discounter ein. Im Westen ist es dagegen genau umgekehrt.

Das könnte Sie auch interessieren

Dein Kommentar

Deine E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.

*

Kommunikation

Facebook als Lebensretter, A&F ohne Waschbrettbauch und Bond ohne Sony

Nach der Erdbebenkatastrophe in Nepal versuchen nicht nur Hilfsorganisationen die Not der Menschen zu lindern, auch Google und Facebook wollen helfen - auf ihre Art. Bei Abercrombie & Fitch verabschiedet man sich von Modelmaßen. Und James Bond will nicht mit Sony telefonieren. Die Woche im Rückblick. mehr…

Werbeanzeige

Newsticker

Unzufrieden mit der Vertriebsaufstellung? Sechs Regeln für mehr Vertriebserfolg

Immer anspruchsvollere und besser informierte Kunden setzen B2B-Unternehmen unter Druck. Für diese wird…

Content Marketing: Diese neuen Werbeformen nutzt Amazon

Amazon entdeckt das Content Marketing für sich und will nun alternative Werbeformate auf…

Digitale Fachkräfte gewinnen: “Entscheidend ist der Führungsansatz”

Wer digitale Fachkräfte sucht, muss sich gut verkaufen können, sagt Constanze Buchheim. Die…

Werbeanzeige