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Oscar-Verleihung: „Three Billboards …“ oder doch „Call me by your name“? Das sind die beliebtesten Nominierten im Netz

Die Oscar-Favoriten im Netz

Am Sonntag findet die diesjährige Academy Award-Verleihung statt. Wie immer bestimmen die Mitglieder der Oscar-Akademie über die Gewinner des wichtigsten Filmpreises. Doch was denken eigentlich die Nutzer im Netz? Auch hier scheint die Diskussion um Frauenpower in Hollywood nicht abzubrechen. Ein Film, mit einer starken Hauptrolle, wird als großer Favorit gehandelt.

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So viel ist sicher: Das 90. Oscar-Jubiläum steht im Zeichen von Frauenpower, der #MeToo-Debatte und Vielfalt. Auch im Netz steht ein Film mit einer starken Frauenrolle auf dem ersten Platz: Der von Kritikern favorisierte Film “Three Billboards Outside Ebbing, Missouri” mit der Hauptdarstellerin Frances McDormand. Beide, Film und Schauspielerin sind bei den Social Media-Nutzern beliebt – obwohl der Film auf Platz eins steht. Sehr positiv bewerten die Social Media-Nutzer auch die schwule Liebesgeschichte, die der Film “Call Me by Your Name” erzählt. In 86 Prozent aller wertenden Beiträge äußerten sich die Nutzer wohlwollend in Bezug auf das Filmwerk. Damit landet “Call Me by Your Name” im Social Media-Beliebtheitsranking nur einen Prozentpunkt hinter “Three Billboards Outside Ebbing, Missouri”.

Negative Bewertung im Netz

Besonders negativ hingegen wird der Film “Get Out” wahrgenommen. Nur 40 Prozent aller wertenden Beiträge zu dem satirischen Horror-Thriller sind positiv. “Get Out” ist dementsprechend der einzige Film, der überwiegend negativ diskutiert wurde. Die Social Media-Nutzer kritisieren vor allem, dass der Film es handwerklich nicht mit den anderen aufnehmen könne und nur nominiert wurde, um gegen das Klischee der White-Oscars anzukämpfen. Das alles analysierte VICO Research & Consulting, ein Unternehmen im Bereich Social Media-Monitoring und -Analysen. Sie schauten sich über 15.000 deutschsprachige Beiträge zu den Nominierten der Kategorien bester Film, bester Hauptdarsteller und beste Hauptdarstellerin an.

Meryl Streep: Oscar-Nominierung nur wegen ihrer Bekanntheit?

Wenig Kritik im Netz müssen sich auch die weiblichen Nominierten dieser Kategorie aussetzen. Die Kommunikation zu Sally Hawkins, Margot Robbie und Saoirse Ronan ist durchweg positiv und auch zu Frances McDormand lassen sich nur sehr wenig negative Beiträge finden (drei Prozent). Einzig die Sentiment-Werte zu Meryl Streep fallen in diesem Zusammenhang aus dem Raster. Der Schauspielerin, die bereits zum 21. Mal für einen Oscar nominiert wurde (Rekord), wird vorgeworfen, dass sie nur aufgrund ihres Namens nominiert wurde. 46 Prozent aller wertenden Beiträge zu Streep waren dementsprechend negativ.

Zur Studie: Um die Netz-Stimmen zu den Oscar-Nominierten der wichtigsten Kategorien zu analysieren, hat VICO Research & Consulting zwischen dem 23. Januar 2018 und dem 01. März 2018 rund 15.000 öffentliche Beiträge aus Twitter, sozialen Netzwerken wie Facebook oder Google+, Blogs, Foren, sowie News-, Q&A-, Video- und Bild-Portalen analysiert.

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