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Online-Kampagne #GrabYourWallet ruft zum Boykott von Trump-Produkten auf. Diese Unternehmen stehen auf der Liste

Vor allem die Bekleidungs- und Schuhlinien von Ivanka Trump soll boykottiert werden

Seit dem 8. November sind Tausende Menschen bei Anti-Trump-Demonstrationen auf die Straße gegangen, um sich gegen die Politik des Präsidenten zu äußern. Einige dieser Aktivisten versuchen, die Trump-Familie anders zu treffen und rufen dazu auf, Geschäfte der Trump-Familie nicht weiter zu besuchen oder bei ihnen einzukaufen. Der Protest hat auch einen Namen: #grabyourwallet.

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Schon seit Oktober 2016 erstellte Marketing-Profi Shannon Coulter eine Kalkulationstabelle von Unternehmen, die im Besitz der Trumps sind, sie aktiv unterstützen oder Geschäfte mit der Trump-Familie machen. Neben offensichtlichem Besitz wie Trump-Hotels und Golfplätzen enthält die Liste auch Dutzende Geschäfte, die Trump-Markenartikel verkaufen – vor allem die Bekleidungs- und Schuhlinien von Ivanka Trump.

Boykott durch #grabyourwallet

„Was dieser Boykott für mich bedeutet, ist, dass Unternehmen, die ich liebe und bei denen ich oft und gerne eingekauft habe, wie Nordstrom und Amazon, Geld mit Donald Trump-Artikeln verdienen“, so Coulter zur Internetseite „Racked“. Mittlerweile gibt es sogar eine separate Gruppe, die eine App entwickelt hat, um Menschen dabei zu helfen, Trump-unterstützende Unternehmen zu identifizieren).

Die Frage ist: Wird ein Anti-Trump-Wähler wirklich sein Amazon Prime-Einkauf aufgeben, nur weil Ivanka Trumps Mode über den Dienst verkauft wird? Ein Boykott kann effektiv sein, wenn es gelingt, „eine Art Reputationskrise für die Firma zu schaffen“, meint Managementprofessor an der Northwestern University Brayden King. Wer sind nun die Marken, die man laut #grabyourwallet boykottieren sollte?

Amazon

Bei Amazon findet man so gut wie alles. Der riesige Online-Marktplatz verkauft natürlich Ivanka Trumps Kleider, Schuhe und Parfüm. Obwohl die Firma Trump-Produkte verkauft, hat sich der Amazon-Gründer Jeff Bezos schon oft mit kritischen und sehr deutlichen Aussagen gegen Trump gestellt. Bezos sagte einst wörtlich: Er wollte Trump in den Weltraum schicken.

HSN

Das Home Shopping-Netzwerk verkauft die Trump Home Linie von Heimtextilien.

Macy’s

Macy’s landete im Juli 2015 in den Nachrichten, weil sie Trumps Kollektion aus dem Sortiment nahm, nachdem er mexikanische Immigranten „Vergewaltiger und Kriminelle“ nannte. Leider hat der Einzelhändler immer noch Ivanka Trump Kleidung, Schuh-, und Handtaschen-Linie im Sortiment.

Bloomingdale’s

Auch hier gibt es Schuhe und Handtaschen von Ivanka.

Walmart

Der Einzelhändler macht Geschäfte mit der Trump-Familie. Die Initiative #grabyourwallet will erreichen, dass alle Marken der Trump-Familie aus den Läden verschwinden.

Breitbart „News“: Media und Publikation

Nicht nur große Marken verkaufen die Produkte von Trump. Auch Internetseiten wie die Plattform Breitbart unterstützen Trump, propagierten während der Wahl falsche Nachrichten über Trumps Gegner. Immer wieder steht Breitbart im Fokus, wegen Sympathisierung mit dem Präsidenten. Spiegel Online nennt das Portal das „meist beachtete Hass-Sammelbecken der USA„.

Kushner Properties

Der Besitzer Jared Kushner führte die Trump-Kampagne und ist ein Immobilien-Entwickler. Achso, und natürlich ist Jared auch Trumps Schwiegersohn, der eine starke Figur im Weißen Haus einnehmen wird und Donald Trumps Berater wird.

 Die ganze Liste der Unternehmen und Marken finden Sie hier: #grabyourwallet.

 Update: Das Unternehmen Nordstrom hat Artikel von Ivanka Trump aus dem Sortiment genommen. 

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