Suche

Anzeige

Ohne Vorankündigung: Videoplattform „Yahoo Screen“ ist Geschichte

Marissa Mayer zieht die Reißleine

Yahoo hat "Yahoo Screen", den Video-Hub der Firma, aufgegeben. Die vor zwei Jahren integrierte Plattform war das Zuhause von Orginal-Programmen (Saturday Night Live) und lizenzierten Inhalten. Mit der Schließung schrumpft das amerikanischen Internet-Portal weiter

Anzeige

Ohne Vorankündigung wurde der VoD-Anbieter eingestellt. Der Plan ist nun, die Video-Inhalte in verschiedenen Yahoo-Sektionen umzusortieren um die bereits existierenden Inhalte nicht zu verlieren. Gestreamte Konzerte von „Yahoo Screen“ sind nun im Bereich Yahoo Music angesiedelt. Insgesamt waren auf „Yahoo Screen“ mehr als 1.000 Programmstunden verfügbar, darunter acht Original-Serien. „Das Videomaterial von Yahoo selbst und unseren Partnern wurde von Yahoo Screen in unsere Digital-Magazine-Sparten übertragen, damit User ergänzende Angebote zu ihren Wunschthemen direkt an derselben Stelle entdecken können“, sagte ein Yahoo-Sprecher zum US-Branchendienst Variety. Der im September 2013 gestartete Dienst erwies sich aus wirtschaftlicher Sicht als totaler Reinfall für Yahoo.

Tech-Krise bei Yahoo

Unklar ist derzeit, ob mit dem Aus von Screen auch ein Stellenabbau verbunden ist. Der Tod von „Yahoo Screen“ ist eine weitere Dosis von schlechten Nachrichten für den kämpfenden Tech-Konzern. Die glanzlosen Turnaround-Bemühungen von CEO Marissa Mayer haben nichts gebracht, außer hochrangige Führungskräfte aus dem Unternehmen zu jagen. Dazu wurden viele Mitarbeiterr entlassen, wie das einflussreiche Technologie-Nachrichtenseite „All things D“ berichtet.

Kommunikation

Nach Zuckerbergs Holocaust-Fauxpas: Facebook beseitigt Fehlinformationen, die zu Gewalt führen

Facebook wird bereits mit mehr als 600 Milliarden Dollar bewertet, doch Konzernchef Mark Zuckerberg befindet sich seit Monaten trotzdem in Büßerpose. Nun folgte der nächste Fauxpas des 34-Jährigen, während eines Podcast-Interviews mit der Techreporterin Kara Swisher. So wolle Zuckerberg Holocaust-Leugnungen auf Facebook nicht löschen. Ein paar Stunden später versuchte das Unternehmen, den Schaden zu minimieren. mehr…

Anzeige

Absatzwirtschaft Newsletter

absatzwirtschaft Newsletter schon abonniert?

Newsticker

Nach Zuckerbergs Holocaust-Fauxpas: Facebook beseitigt Fehlinformationen, die zu Gewalt führen

Facebook wird bereits mit mehr als 600 Milliarden Dollar bewertet, doch Konzernchef Mark…

Wie das Start-up About You zum ersten „Unicorn“ aus Hamburg wurde, und was solch ein Einhorn auszeichnet

Im Zuge einer Kapitalerhöhung wurde das Bekleidungs-Start-up About You mit mehr als einer…

Wie BMW auf den Handelsstreit reagiert und neue Wege findet: „China ist mittlerweile der Nabel der Autowelt“

Kann Shenyang in China dem amerikanischen Spartanburg den Rang ablaufen? BMW investiert zumindest…

Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Dein Kommentar

Deine E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.

*

Anzeige