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„Ohne Vielfalt ziemlich langweilig“: Warum Edeka ausländische Ware aus den Regalen verbannt

Aktion gegen Rassismus

Eine Edeka-Filiale in der HafenCity zeigt, warum Rassismus keinen Platz in ihren Filialen hat. So räumten die Mitarbeiter einfach kurzerhand die Regale leer. Statt der Produkte wurden Aufsteller platziert mit den Sätzen: "Dieses Regal ist ohne Vielfalt ziemlich langweilig".

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Eine klare Botschaft gegen Rassismus: Nur noch Produkte aus Deutschland gab es im Edeka an der HafenCity zu kaufen – die restlichen Regale? Standen leer. So gab es keinen Käse aus Frankreich, oder Wein aus Spanien, Mangos aus Borneo.Wir Deutschen müssten auf einiges verzichten, wenn ausländische Produkte keinen Platz mehr in unseren Supermarktregalen hätten.

Weitere Schilder zeigten Sätze wie: „Dieses Regal zeigt: Deutschland wäre ärmer ohne Vielfalt“. Eine Fotostrecke zu der Aktion ging prompt Online und wurde ziemlich schnell von Huffington Post bis Bento geteilt. Einige Edeka-Kunde veröffentlichten verschiedene Fotos aus der Filiale. Eines bleibt bisher aber noch aus: Eine Stellungnahme oder Reaktion von Edeka selbst. Am Sonntag war der Filialleiter laut Huffington Post nicht erreichbar.Ging es der Supermarktkette um den „Tag der Vielfalt“ oder steckt dahinter eine Kunstaktion? Bisher alles noch unklar.

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Kommentare

  1. Was soll solche Polemik. Wer hat etwas gegen Waren aus aller Welt. Es gibt Probleme die wir importieren und deren Gefahr verniedlicht wird und keiner direkt ansprechen oder äußern darf. Wenn diese Weltanschauung sich durchsetzen kann, sehen diese Regale wirklich so leer aus. Aber dann war natürlich niemand der Schuldige. Im Moment würde ich feststellen, nach Mediendiktatur- Trump – war oder ist der Schuldige

  2. Selten dämlich undifferenzierter PR-Gag, um sich einem bestimmmten grünrot-naiven Kundenkreis anzubiedern. Ich denke, dass wird auch klappen. Was „Rassismus“ ist, sollte man den Erfindern dieser Aktion mal erläutern und auch, was genau die schwierige derzeitige politischen Lage ausmacht.
    Nix kapiert außer Plattparolen, vermute ich.

    Ich werde mich bis aufs Weitere daran erinnern, in Zukunft, wenn es irgendwie geht, beim vietnamesischen Gemüsehändler um die Ecke, beim türkisch-arabischen Bäcker, und auf Märkten bei regionalen Bauern bevorzugt einzukaufen, die stehen nämlich um vier Uhr auf, um zu überleben und sich und ihre Familie durchzubringen.
    Und jetzt gehe ich zum Syrer, um mir einen phantastische Gemüse-Grillteller zu holen.
    Ich werd die Kleinen unterstützen.
    Danke fürs erinnern!

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