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Offline-Nutzung ein Pluspunkt für Reise-Apps

Zwei Drittel der deutschen Smartphone-Nutzer haben Apps rund um das Thema Reisen auf ihrem Gerät installiert, dazu gehören unter anderem Übersetzungs- und Navigationshilfen, Karten, Ticketbuchungen oder Informationen zu Reisezielen. Das Marktforschungs- und Beratungsunternehmens Trendscope stellt in seiner Studie zu Reise-Apps, die in Kooperation mit ODC Services erarbeitet wurde, weiter fest, dass die Anwender funktionale Aspekte in den Vordergrund stellen: Aktualität und Genauigkeit der angebotenen Informationen werden von der Mehrheit als wichtigste Eigenschaften bewertet.

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Ähnlich relevant seien eine einfache und bedienfreundliche Handhabung. 59 Prozent der Reise-App-Nutzer verwendeten diese auch im Ausland.

Daher legten sie großen Wert darauf, die Apps offline nutzen zu können und so teure Roaming-Gebühren zu verhindern. Die Studie „Reise-Apps: Nutzung, Erwartungen, Preisbereitschaft“ belegt weiter, dass ein großer Teil der Nutzer und auch der Interessenten voraussetzt, die Reise-Apps kostenlos herunterladen zu können. Für Karten/Navigationshilfen, Reiseführer und Routenplaner seien allerdings immerhin knapp ein Drittel der Befragten bereit, kostenpflichtige Angebote zu nutzen. Etwa jeder dritte männliche Befragte, aber nur jede vierte weibliche Studienteilnehmerin würde für Karten/Navigationshilfen generell Geld ausgeben. Die höchste maximale Preisbereitschaft existiere für Routenplaner und Karten/Navigationshilfen. Dabei seien Männer auch bei Routenplanern merklich ausgabefreudiger als Frauen. Für Reiseführer, Übersetzungshilfen und Informationen zu Destinationen liege die Preisbereitschaft insgesamt deutlich niedriger.

Auf emotionale Aspekte wie eine gelungene grafische Gestaltung oder Spaß bei der Verwendung legten die deutschen Smartphone-Nutzer hingegen eher wenig Wert. Auch ein großer Funktionsumfang sei von untergeordneter Bedeutung – ganz nach dem Motto „weniger ist mehr“. Die beliebteste Informationsquelle zum Entdecken interessanter Reise-Apps ist der Untersuchung zufolge für 61 Prozent der Nutzer das Stöbern in den Online-Stores der Anbieter. Frauen ließen sich zudem deutlich häufiger durch Empfehlungen von Freunden und Bekannten inspirieren (55 Prozent) als Männer (43 Prozent). Umgekehrt verhalte es sich bei Empfehlungen im Internet: Über diesen Weg informierten sich Männer im Vergleich deutlich häufiger als Frauen. Für die Studie wurde eine Befragung von mehr als Eintausend deutschen Smartphone-Nutzern und zusätzlich eine bevölkerungsrepräsentative Befragung unter weiteren rund Eintausend Deutschen durchgeführt.

www.trendscope.com

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