Suche

Anzeige

Nur wenige Branchen investieren in Marketing-Technologien

Social Media und Mobile Marketing sind die Bereiche, die laut einer Befragung von Marketingverantwortlichen in Europa künftig die höchsten Budgetzuwächse verzeichnen werden. In Marketing-Technologien wollen vor allem die Branchen Telekommunikation, IT, Handel und Finanzen investieren. Für alle Wirtschaftssegmente gilt jedoch, dass die Unternehmen ihre Daten besser nutzen wollen.

Anzeige

Teradata Corporation, weltweiter Anbieter von Analyse-Plattformen, Marketinganwendungen und Dienstleistungen, hat jetzt die Ergebnisse seiner europaweiten Marketingstudie „The Data-Driven Marketing Survey 2013, Europe“ veröffentlicht. Die Studie, für die mehr als 1.100 Personen aus 19 Ländern befragt wurden, zeigt, dass die Verlagerung zu den Online-Kanälen und die zunehmende Bedeutung von Daten zu deutlichen Unterschieden bei den Technologie-Investitionen führen, mit denen Marketer auf diese Entwicklungen reagieren.

Verbesserung der Marketing-Infrastruktur

Telekommunikations- und IT-Unternehmen investieren mit fast 20 Prozent ihres Marketingbudgets am meisten in die Optimierung ihrer Marketing-Infrastruktur, dicht gefolgt vom Handel (17 Prozent) und den Finanzdienstleistern (13 Prozent). Andererseits gibt die Hälfte der befragten Marketing-Abteilungen weniger als fünf Prozent des Marketingbudgets für Technologie-Investitionen aus.

Die Studie zeigt eine erhebliche Verlagerung der Marketingaktivitäten hin zu den Online-Kanälen. Trotz des derzeit unsicheren Wirtschaftsklimas wollen die Marketingverantwortlichen ihre Ausgaben für Online-Aktivitäten in den nächsten zwölf Monaten erhöhen – insbesondere in den Bereichen Social Media (79 Prozent), Mobile Marketing (79 Prozent) und Onlinewerbung (70 Prozent). Die sieben wichtigsten Kanäle, in die Marketingverantwortliche investieren werden, sind durchweg Online-Kanäle, erst auf Platz 8 ihrer Prioritätenliste findet sich mit den Call Centern der erste Offline-Kanal.

Datenanalyse führt zu höherer Zufriedenheit

Ein weiteres wichtiges Ergebnis der Studie ist, dass die Unternehmen ihre Daten besser nutzen wollen und dies als wichtiges Erfolgskriterium ansehen. Marketingexperten, die bereits in Datenanalysen investieren, sind doppelt so zufrieden mit ihren Marketingprogrammen wie ihre Kollegen, die das noch nicht tun.

Zwei Drittel der Befragten beklagen einen Mangel an geeigneten Metriken und die kurzfristige Ausrichtung ihres Marketings als die größten Hindernisse auf dem Weg zum Erfolg. Die größte Herausforderung, der sich der moderne Multi-Channel-Marketer 2013 gegenübersieht, ist der Druck zur Umsatzsteigerung.

Von den 50 Prozent der Marketingexperten, die über sieben oder mehr Kanäle mit ihren Zielgruppen kommunizieren, nutzen nur 33 Prozent ein Kampagnen-Management-System zur Steuerung ihrer Aktivitäten; lediglich 17 Prozent nutzen eine Marketing-Resource-Management-Lösung, und nur zehn Prozent setzen beide Technologien ein.

Nach Ansicht von Volker Wiewer, Vice President International von Teradata Ecircle, entwickelt sich das Marketing im 21. Jahrhundert in einem bemerkenswerten Tempo weiter. Um ihre Effizienz zu verbessern und den Umsatz zu steigern, müssten Marketers in Technologie investieren: „Unsere Studie zeigt, dass Marketers, die das tun, deutlich besser für den Erfolg aufgestellt sind. Ein Paradigmenwechsel findet derzeit in den Köpfen und den Budgets der Marketingexperten überall in Europa statt.“

Weitere Informationen über die Studie „The Data-Driven Marketing Survey 2013, Europe“ sind im Netz unter www.ecircle.de zu finden.

(Teradata eCircle/asc – Foto: Minerva Studio/Fotolia.com)

Kommunikation

Nutzer geben das meiste Geld für Streaming- und Dating-Anwendungen aus

Marktpropheten sagen schon seit Jahren den Niedergang von Apps voraus. Neue Zahlen zeigen nun: Das Gegenteil ist der Fall. Noch nie beschäftigten sich die Nutzer länger mit den mobilen Anwendungen als im vergangenen Jahr. Und auch die Download- und Umsatzzahlen sind im Vergleich zu den Vorjahren gestiegen, wie eine Untersuchung des Analyseinstituts AppAnnie ergeben hat. mehr…

Anzeige

Absatzwirtschaft Newsletter

absatzwirtschaft Newsletter schon abonniert?

Newsticker

60 Prozent der Bewerber wollen Gehaltsangaben in Stellenangeboten

Der Januar ist Hauptsaison für die Jobsuche, doch wie können sich Unternehmen in…

Roboter in der Arbeitswelt: Warum die Mehrheit der Deutschen die High-Tech-Kollegen ablehnt

Groß, orange und hinter einem Schutzzaun - die Vorstellung der Deutschen von Robotern…

Nielsen-Report zum Werbejahr 2018: TV-Werbemarkt erstmals seit 2009 im Minus

Wie sieht die Bilanz des deutschen Werbemarkts im Jahr 2018 aus? Er stagniert…

Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Dein Kommentar

Deine E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.

*

Anzeige