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Nike & Co übertreffen sich in China mit Neueröffnungen

Die Sportartikelhersteller Adidas, Nike und Li-Ning liefern sich in China ein Kopf-an-Kopf-Duell. Jeder der drei Sportartikelhersteller will die insgesamt 2,6 Milliarden chinesischen Füße mit dem eigenen Label versehen. Wie Business Week online berichtet, sind die Voraussetzungen mit den bevorstehenden Olympischen Spielen in Peking 2008 und dem zunehmenden Wohlstand denkbar günstig.

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Nike liegt mit einem Marktanteil von zehn Prozent nur wenig vor Adidas mit 9,3 Prozent. Insgesamt hat der US-Konzern in China derzeit 1 200 Geschäfte mit wöchentlich zehn Neueröffnungen. Schätzungen zufolge sollen die Umsätze mit dem Ende des laufenden Geschäftsjahres im April bei 300 Millionen Euro liegen. Adidas konnte im vergangenen Jahr die Umsätze verdoppeln und liegt bei 280 Millionen Dollar. Der deutsche Hersteller betreibt 1 300 Geschäfte und will bis 2008 auf 4 000 expandieren. Li-Ning hält mit 8,7 Prozent den dritten Platz und soll bis Ende April für geschätzte Umsätze in der Höhe von 260 Millionen Dollar sorgen. Das chinesische Unternehmen verfügt über 2 500 Geschäfte und will bis zum Jahr der Olympischen Spiele 1 500 weitere eröffnen.

Für das Bearbeiten des chinesischen Marktes und für den Zugang zu den Jugendlichen im Reich der Mitte hat die Nummer drei in China, Li-Ning, zwei Vorteile. Die Produkte sind nur halb so teuer wie die der Konkurrenz. Und das Netzwerk an Geschäften überflügelt die anderen bei weitem. Bis dato setzte das Unternehmen die meisten Produkte in den kleineren Städten ab. Um zur Konkurrenz aus dem Ausland aufschließen zu können, muss Li-Ning Branchen-Experten zufolge aggressiver in den großen Städten wie Peking, Schanghai und Guangdong auftreten. Ein Schritt in diese Richtung ist die bereits geschlossene Partnerschaft mit der NBA. Der Deal soll das eigene Markenimage in China aufpolieren.

Der chinesische Markt hat sich seit dem Jahr 2000 im zweistelligen Prozentbereich vergrößert und soll 2008 an die 6,2 Milliarden Dollar ausmachen. Die drei Tophersteller Adidas, Nike und Li-Ning kontrollieren weniger als ein Drittel des Marktes. Der größere Teil wird von 200 kleinen Unternehmen umkämpft. pte

www.businessweek.com

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