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NFC-Sticker als vertrauensbildende Mobile-Payment-Technologie

Der bargeldlose Einkauf per Mobiltelefon scheitert bislang zumeist an einer Vertrauenslücke beim Kunden. 56 Prozent aller Smartphone-Nutzer finden entsprechende Bezahlsysteme unsicher, wie aktuelle Befragungen zeigen. Für Handel und Marketingverantwortliche eröffnen Lösungen wie die Bezahlung per NFC-Transaktion dagegen neue Einsparpotenziale und Wege zur Kundenbindung. Ein Mittel, um das Vertrauen der Verbraucher zu gewinnen, könnten NFC-Sticker sein.

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Von Richard Stooß

Weltweit laufen zahlreiche Pilotprojekte mit NFC-Bezahlsystemen per Handy. Unklar ist bislang, ob die integrierte NFC-Nutzung in Smartphones mit einem so genannten Secure Element den gleichen Sicherheitsstandards gerecht wird wie die Bezahlung mit klassischen Kredit- und Debitkarten. Integrierte Mobile-Wallet-Lösungen auf dem Handy benötigen das Secure Element, um die Sicherheit der Anwendung zu gewährleisten. Dabei sind unterschiedliche technische Umsetzungslösungen im Einsatz, deren Kompatibilität in der Praxis erst zu bewerten ist.

Das Einrichten der „virtuellen“ Kreditkarte entfällt

Der NFC-Sticker verbindet die Vorteile einer kontaktlosen Kreditkarte mit jenen der Bezahlung mittels NFC-Mobiltelefon. Als Offline-Lösung bietet er keine Angriffsfläche für die typischen Gefahren, die von Hackern oder Malware ausgehen. Auch in Sachen Kosten ist der Nutzer auf der sicheren Seite. Da etablierte Infrastrukturen der Zahlungssysteme genutzt werden und eine Internetverbindung nicht nötig ist, entstehen keine versteckten Gebühren durch Netznutzung oder Roaming. Im Gegensatz zur softwareunterstützten NFC-Anwendung im Handy ist es nicht notwendig, Apps herunterzuladen und zu konfigurieren, auch das Einrichten der „virtuellen“ Kreditkarten entfällt. Selbst bei leerem Akku bleibt die Funktionalität gewährleistet.

Für den Nutzer ist der NFC-Sticker einfach und komfortabel in der Anwendung. Durch die Applizierung auf das Mobiltelefon ist eine NFC-Bezahlung mit jedem Handy möglich. Auf diese Weise kann eine kritische Masse an Nutzern gewonnen werden, um die Infrastruktur für zukünftige integrierte NFC-Bezahlsysteme aufzubauen. Dadurch bietet sich Anbietern von Zahlungssystemen bereits heute die Chance, neue Marktanteile in wichtigen Zukunftsmärkten zu sichern und ihren Kunden die Bezahlung per Handy vertraut zu machen. Denn für die Verteilung der zukünftigen Marktanteile ist die Kundenakzeptanz der zentrale Faktor: Sie kann nur über die Kombination von Convenience, Vertrauen und universeller Einsetzbarkeit erreicht werden.

Auch Zusatzfunktionen sind möglich: Neben der Bezahlfunktion deckt der NFC-Sticker weitere Bereiche wie Kundenbindungsprogramme, Zutrittsberechtigungen sowie Personen- und/oder Altersnachweise ab. Alle Anwendungen werden dabei einzeln oder in Kombination durch den Sticker bedient.

Markenname des Finanzdienstleisters ist erkennbar

Eine ideale Lösung für NFC-Etiketten basiert technisch auf den bewährten Technologien für kontaktlose Kreditkarten und gewährleistet damit schon heute die zuverlässige und sichere NFC-Funktion in der Zahlungsinfrastruktur. Darüber hinaus kann der NFC-Sticker mit dem individuellen Design und Logo des Herausgebers versehen werden. Somit sieht der Kunde jederzeit, welchem Dienstleister – zum Beispiel der Bank oder Kreditkartengesellschaft – er bei seinen Zahlungen vertraut. Das Speziallabel ermöglicht zudem eine „one-size-fits-all“ Lösung, die von jedem Kunden unabhängig von Handytyp, Providervertrag oder sonstigen Variablen sofort angewendet werden kann.

Anwender, die auf diese Weise die Vorteile der NFC-Technologie kennengelernt haben, werden bald auch Vertrauen zur neuen Bezahlmethode entwickeln. Ihre Akzeptanz gegenüber einem Umstieg auf ein NFC-System steigt und ist mit dem Namen ihres bewährten Anbieters verknüpft. Damit bilden sie eine attraktive Zielgruppe für die Mehrwert-Angebote eines vollen NFC-Services. Die nötige Infrastruktur wird zu diesem Zeitpunkt bereits zur Verfügung stehen, so dass dem Mobile Wallet nichts mehr im Wege steht.

Über den Autor:
Richard Stooß ist Business Development Manager bei Schreiner PrinTrust, einem Geschäftsbereich der Schreiner Group. In dieser Funktion baut er das Geschäftsfeld NFC-Sticker mit derzeitigem Schwerpunkt Mobile Payment Anwendungen auf.

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