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New York will sich eigene Markenrechte sichern

Die Stadt New York startet ein Merchandising Programm mit dem Ziel, sich Markenrechte an allen Gegenständen, auf denen "New York" geschrieben steht, zu sichern. Einem Bericht der Los Angeles Times zufolge will der New Yorker Bürgermeister Michael Bloomberg, dass die Stadt bewusster mit den eigenen Chancen umgeht. Die Stadt habe bereits ein Ansuchen gestellt, um die Phrase "The World´s Second Home" markenrechtlich zu schützen.

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Dies sei eine Vorsichtsmaßnahme, falls andere Städte Ähnliches mit demselben Slogan planen. Dieser Slogan soll in keiner Weise die bestehenden New York-Bezeichnungen wie „The Big Apple“ oder „The City That Never Sleeps“ ersetzen, betonen die Befürworter der Kampagne. Der neue Slogan sei als Alternative zu eben jenen Spitznamen zu verstehen, die sich in der Öffentlichkeit bereits etabliert haben. Zusätzlich soll dieser Slogan natürlich auch Geld einbringen.

Teil dieser Initiative ist ein Merchandising-Programm, das die Verwaltung der Rechte über Städte-Logos, Bilder, Fahrzeugabbildungen und sogar Straßenschilder durch eine Agentur vorsieht. Anlehnung nehmen die Verantwortlichen hier an der National Football League (NFL) und der dort gängigen Lizenzvergaben. Diese Bemühungen sind auch als Antwort auf die vorherrschende illegale Merchandising-Flut zu sehen, die in der Folge von 9/11 bei der Verwendung von Logos der New Yorker Polizei und Feuerwehr entstand.

Die Los Angeles Times zitiert New Yorks Chief-Marketing-Officer Joseph Perello, der erklärt, dass es hier einfach um den Schutz des geistigen Eigentums und den Aufbau einer Wertschöpfungsstruktur gehe. Diese soll die Einnahmen für die Stadt erhöhen. Die Phrase „The World´s Second Home“ beziehe sich auf die vielen Facetten der Stadt. Egal woher die Menschen kämen, sie würden immer gewohntes Essen und Musik vorfinden und sogar die eigene Sprache.

Kritiker stoßen sich an der Verwendung des Wortes „second“. Grundstücksmogul und Reality-TV-Star Donald Trump ist der Ansicht, dass New York in keiner Weise mit dem Wort „second“ in Verbindung zu bringen sei. pte

www.latimes.com

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