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Netflix: Medienunternehmen profitieren von Piraterie

Bei all den illegalen Seiten schaut sich Netflix gerne etwas ab. Zum Beispiel, was die Nutzer gerne schauen © Netflix 2015

Netflix tummelt sich auch auf illegalen Tauschbörsen rum, um sich das Konsumentenverhalten zunutze zu machen — mithilfe von Marktforschungsfirmen kann anhand von Torrents die Zielgruppe noch besser analysiert werden. Marketingtechnisch zahlt sich das aus.

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Video-Streaming-Riese Netflix versteht sich als eine der prominentesten Konkurrenten der vielen Piraten-Sites, die Videoinhalte ohne Genehmigung  Nutzern anbieten. Allerdings bieten diese Piraten-Sites Netflix auch wertvolle Informationen darüber, welche Video-Inhalte besonders oft geschaut werden, um diese dann für ihren Dienst zu erwerben. Der Streamingdienst Netflix schaut sich nach eigener Aussage auf Piratenseiten um, bevor er neue Serien und Filme einkauft. Für diese Art der Zielgruppenanalyse gibt es mittlerweile sogar spezialisierte Unternehmen.

Netflix schaut sich auf Bit-Torrent-Börsen um

Laut Netflix CEO Reed Hastings hat sein Unternehmen Kenntnise von den vielen Menschen, die Inhalte über Torrent-Sites ohne Genehmigung herunterladen. Die US-amerikanische Marktforschungsfirma Tru Optik hat gerade eine Statistik veröffentlicht, in der man erkennt, dass im vergangenen Jahr 18 Milliarden Dateien über Bit-Torrent-Börsen ausgetauscht wurden. Absoluter Spitzenreiter war die Fantasy-Serie „Game of Thrones“.

Diese Fakten sind für die Anbieter der Inhalte marketingtechnisch hochinteressant. Nicht nur, weil die Peer-to-Peer-Nutzung einen generellen Überblick über die aktuell beliebtesten Produkte bietet

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