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Neben China, Ungarn und der Türkei rückt nun Indien ins Visier

Die Märkte in Mittel- und Osteuropa sowie Asien bieten Wachstumspotenziale für Handels- und Konsumgüterunternehmen. Als besonders aussichtsreich gelten weiterhin China, Indien, Vietnam und die Türkei, neu hinzu kommen Rumänien, Russland und Bulgarien. Eine Studie der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers analysiert 20 Ländern in Mittel- und Osteuropa.

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Den deutschen Handels- und Konsumgüterunternehmen bescheinigen die PwC-Experten nicht nur in China, der Türkei und Ungarn, sondern auch in Indien enorme Potenziale. „Die Identifikation von Wachstumsmärkten ist für deutsche Unternehmen besonders wichtig, da der deutsche Markt unter schwachem Wirtschaftswachstum, Konsumzurückhaltung und der ’Geiz ist geil-Mentalität’ leidet“, erklärt Gerd Bovensiepen, Partner bei PwC und Leiter des Kompetenzzentrums Retail & Consumer.

Wie die Ergebnisse zeigen ist Indien als zweitgrößter Konsumentenmarkt nach China hochinteressant. Die Einkommen steigen kräftig, wenn auch auf niedrigem Niveau. Bis zum Jahr 2008 sollen die Konsumausgaben durchschnittlich um 7,3 Prozent pro Jahr wachsen. Indien kann zudem mit seinem hervorragend entwickelten IT-Sektor den Aufbau moderner Handels- und Logistiksysteme unterstützen. Bislang lässt die Regierung allerdings ausländische Direktinvestitionen im Handelssektor nur in einigen ausgewählten Bereichen zu. Neue Regelungen sollen sollen Auslandsinvestitionen jedoch voraussichtlich noch in diesem Jahr erleichtern.

„Mittelfristig wird sich Indien zu einem der attraktivsten Märkte weltweit entwickeln“, prognostiziert Bovensiepen. Der Grund: Indiens Einzelhandel ist stark fragmentiert, 98 Prozent der Umsätze werden von familiengeführten Einzelhandelsgeschäften erwirtschaftet. Das schafft Raum für Hypermärkte oder Supermarktketten. Durch die steigende Preissensibilität bieten sich aber auch Chancen für Discounter und Märkte, die günstige Handelsmarken führen. Die Studie „From Beijing to Budapest – Winning Brands, Winning Formats“ mit Analysen von 20 Ländern in Mittel- und Osteuropa sowie Asien steht zum kostenlosen Download bereit.

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