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Nahezu jeder Deutsche nutzt Verzeichnismedien

Attraktive Webeträger bleiben für die Kommunikation zwischen Menschen und Firmen Auskunfts- und Verzeichnismedien wie etwa Telefon- und Adressbücher, B-to-B-Informationen wie beispielsweise Business-Suchmaschinen und Wirtschaftsnachschlagewerke sowie lokale Suchportale. Das belegt eine Studie des Verband Deutscher Auskunfts- und Verzeichnismedien (VDAV), für die das Marktforschungsinstitut Ipsos knapp 60 Millionen Deutsche befragte.

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Danach verwenden 91 Prozent der 14- bis 49-jährigen Befragten Verzeichnismedien zur Suche nach Personen- und Firmenadressen, womit die Nutzung im Vergleich zu den Vorjahren konstant blieb. Mit 74 Prozent griffen die Bundesbürger zur Recherche am häufigsten auf Werbung in gedruckten Adressbüchern zurück. „Damit sind die gedruckten Verzeichnisse vieler Unkenrufe zum Trotz lebendig wie eh und je und konnten bisher auch nicht von Suchmaschinen wie Google und Co. verdrängt werden“, sagt VDAV-Geschäftsführer Rhett-Christian Grammatik. Diese Medien würden sich aus Sicht der Mehrheit der Nutzer durch einfache, praktische Handhabung auszeichnen.

Daneben spielen elektronische Verzeichnismedien zunehmend eine große Rolle. So würden 37 Prozent der Befragten die Telefonauskunft anrufen, und 26 Prozent aller Befragten sowie 43 Prozent der bis zu 34-Jährigen Verzeichnismedien im Internet nutzen, wenn Firmen, Dienstleister und Personen gesucht werden. Auch neueste technische Entwicklungen machen vor dieser Mediengattung nicht halt. Verzeichnismedien werden von 16 Prozent der Befragten auch mit dem Handy, PDA oder Navigationsgerät aufgerufen. Während bei der geschäftlichen Recherche überwiegend Telefonauskunft, CD-ROM und mobile Endgeräte genutzt würden, stünden bei privaten Suchanlässen am häufigsten Bücher im Vordergrund.

www.vdav.org

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