Suche

Anzeige

Nach vermeintlich spontaner Anti-Rassismus-Aktion: Edeka und Jung von Matt präsentieren Spot zu “Wir lieben Vielfalt”

Wie sieht ein EDEKA-Markt mit fast leergeräumten Regalen aus? Wie reagieren die Kunden darauf? Jung von Matt und Edeka liefern eine Antwort

Für ein paar Tage war es DAS Social-Media-Thema überhaupt: In der Hamburger Hafencity räumte ein Edeka alle Produkte aus seinen Regalen, die nicht aus Deutschland stammen. Dahinter steckte jedoch keine Anti-Rassismus-Aktion eines einzelnen Marktes, sondern es handelte sich um das Setup für einen Werbedreh des Lebensmittelhändlers. Jetzt ist der Spot online.

Anzeige

Von 

“Was wäre die Welt ohne Vielfalt? Wie sieht ein Edeka-Markt mit fast leergeräumten Regalen aus? Wie reagieren die Kunden darauf?”, fragt der Lebensmittelhändler in der Beschreibung des neuen Films. Der Clip soll dann die Antwort darauf liefern.

Social-Media-Hype im Vorfeld

Spätestens mit diesem Film endet ein seltsames tagelanges Verwirrspiel. Als erstes wurden vor gut drei Wochen Social-Media-Postings von Kunden publik, die aus dem leer geräumten Supermarkt berichteten. Dazu äußerte sich die Pressestelle von Edeka erst einmal nicht, um zwei Tage später, nach dem MEEDIA Belege für den Dreh eines Werbefilms vorgelegt hatte, dann doch zuzugeben, dass man “während der Aktion auch Aufnahmen mit der Kamera gemacht” hatte und “ein Video dazu vorbereitet”.

Der Weihnachtsspot machte es vor

Genau daran hält sich nun der neue Film von Regisseur Kai Sehr, der bereits für Edekas Kassensymphonie verantwortlich war. Der Weihnachtsspot des Lebensmittelhändlers war ein gigantischer Klickhit und holte bereits in den ersten vier Wochen über 20 Millionen Views bei YouTube. Damals, wie auch nun in dem vorliegenden Konzept, ist Jung von Matt die Agentur hinter der Idee.

Ob nun “Vielfalt” ähnlich erfolgreich wird, ist alleine aufgrund Launch-Zeitpunktes mitten im Sommer zweifelhaft. Dafür passt die politische Botschaft perfekt zum Bundestagswahlkampf.

In dem Konzeptpapier hieß es deshalb schon, dass der politische Hintergrund der Kampagne mit einer “charmanten Lässigkeit” daherkommen soll. Was damit nun genau gemeint ist, bleibt auch beim mehrmaligen Anschauen des Films unklar.

Gerade auf Grund der deutlichen politischen Botschaft, könnte möglicherweise noch ein Detail für Ärger sorgen. Die Agentur hinter dem Spot ist Jung von Matt. Eben diese Agentur ist auch für die Wahlwerbung der CDU verantwortlich.

Kommunikation

Lebensgroße Fußballspieler und Drehbücher vom Robo-Journalisten: Vier Beispiele rund um das Thema KI

Nicht nur für private Nutzer ist die smarte Technik ein gern gesehener Helfer: Auch die Medienbranche arbeitet an Methoden, das künstliche Gehirn für innovative Ideen zu nutzen. So lassen erste Medien bereits journalistische Artikel voll automatisiert verfassen. Dies ist nur der Anfang des Artificial Storytellings. Vier Cases, die von nextMedia.Hamburg und der Hamburg Media School identifiziert wurden, beweisen dies. mehr…

Anzeige

Absatzwirtschaft Newsletter

absatzwirtschaft Newsletter schon abonniert?

Newsticker

Top-Studie: China im Fokus der Werbebranche, KI-Tools weiter auf dem Vormarsch – diese Trends sehen CMOs für das Jahr 2019

Marktforschung und Wirtschaft veröffentlichen täglich neue Studien, die für Unternehmen und Marketer wichtig…

Unsere Jobs in 15 Jahren: Robo-Recruiting, neue Jobs, echte Freizeit?

Die Arbeitswelt befindet sich in einem radikalen Umbruch. Neue Berufsbilder entstehen, bestehende verschwinden,…

Fast Fashion – Modefirmen werdet lauter und schneller!

Kaufen, tragen, weg damit – die Deutschen kaufen immer mehr günstige Kleidung und…

Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Dein Kommentar

Deine E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.

*

Anzeige