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Nach Alibaba-Einstieg: Groupon legt an der Börse kräftig zu

Neuer Groupon-CEO Rich Williams: auf verzweifelter Turnaround-Mission

Bemerkenswerter Kursausschlag bei Groupon: Um 41 Prozent zog die Aktie des angeschlagenen Schnäppchenportals im Handelsverlauf am Mittwoch an. Der Auslöser: Ein Einstieg des chinesischen E-Commerce-Riesen Alibaba. Bemerkenswerterweise liegt der bereits länger zurück und wurde erst jetzt in der Pflichtmeldung bei der Börsenaufsicht SEC bekannt – Alibaba kaufte sich in Groupon bereits im vierten Quartal ein

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Wie kann man im aktuellen Marktumfeld, in dem eine Internetakie nach der anderen förmlich implodiert, ein Kursplus von 83 Prozent in nur zwei Handelstagen erzielen? Mit Groupon-Aktien! Tatsächlich: Es scheint doch noch Leben im längst abgeschriebenen Schnäppchenportal zu stecken.

Möglich gemacht hat den höchst unwahrscheinlichen Kurssprung eine Kombination aus besser als erwarteten Quartalszahlen (die Umsätze zogen um 4 Prozent an und lagen damit deutlich über den Wall Street-Schätzungen) und einer Pflichtmeldung bei der US-Börsenaufsicht SEC, die diese Woche bekannt wurde und erst gestern nach dem Feiertag in den USA an der Wall Street ihre volle Wirkung entfaltete.

Alibaba-Einstieg „ein passives Investment“

Niemand Geringeres als der viertwertvollste Internetkonzern der Welt, Alibaba, sicherte sich im vierten Quartal 33 Millionen Aktien des Schnäppchenportals, die heute 132 Millionen Dollar wert wären. Weil Alibaba mit seinem Zukauf die meldepflichtige 5-Prozent-Marke überschritt, wurde das Investment nun rückwirkend bekannt.

Interessant dabei: Groupon wurde über den Einstieg in Höhe von exakt 5,6 Prozent nicht in Kenntnis gesetzt – Alibaba erwarb die Aktien auf dem offenen Markt, wie Bloomberg berichtet.  Gleichzeitig stellte Alibaba klar, dass es sich um „ein passives Investment“ handelt.

Anleger witteren offenkundig noch mehr Potenzial und schickten den abgestürzten Internet-Liebling, der immer noch 87 Prozent unter seinen früheren Höchstkursen notiert, allein gestern um 41 Prozent nach oben.

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