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Mobile Zielgruppen fordern das E-Mail Marketing

Die Nutzung mobiler Datendienste via Handy stieg in den letzten Jahren sprunghaft. Für das E-Mail Marketing liegen die Handicaps in der Darstellung, aber auch in den besonderen Nutzerpräferenzen der mobilen Empfänger.

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Eine Studie von Deloitte geht davon aus, dass bis 2012 mehr als 20 Millionen Deutsche mit Handy, Smartphone und Co. ins Netz starten. Und Gartner prognostiziert, dass bis 2012 weltweit bereits rund 20 Prozent aller E-Mails mobil versendet werden. Auch eine Umfrage des Bundesverbands Digitale Wirtschaft (BVDW) e. V. belegt: Bereits heute nutzt jeder dritte Handy-Besitzer (35 Prozent) mobile Internetdienste wie E-Mail. Im Management-Bereich sind es doppelt so viele (Marketing Sherpa; Visto).

Wie der E-CRM Technologieanbieter artegic berichtet, ist die nach wie vor uneinheitliche Technik jedoch mit zum Teil deutlichen Handicaps verbunden. „Die kleine Displaygröße, der geringe Umfang des darstellbaren Textes, die Fähigkeit zur Darstellung von HTML sowie die Reaktionsmöglichkeiten werden zur Herausforderung für das Marketing“, kommentiert der Dienstleister. Diese Parameter seien abhängig vom eingesetzten Betriebssystem des mobilen Endgerätes sowie dem verwendeten E-Mail Client und -Browser – und letztlich sogar von den Einstellungen des einzelnen Empfängers.

Damit E-Mail Marketer wichtige Zielgruppen nicht verlieren, veröffentlicht der E-CRM Technologieanbieter eine Checkliste. Sie gibt Aufschluss über die wichtigsten Aspekte, die beim Einstieg in das Mobile E-Mail Marketing unbedingt zu beachten sind. Sie beleuchtet das richtige Vorgehen bei der Planung und dem Einsatz von Mobile E-Mail Marketing und thematisiert insgesamt 19 verschiedene, erfolgskritische Aspekte. Etwa warum E-Mail Marketer zunächst feststellen sollten, wie viele mobile Empfänger sie wirklich erreichen. Weitere Tipps sind:

  • Darstellbarkeit – Viele mobile Endgeräte können HTML-Mails nicht oder nur unvollständig anzeigen. Es ist daher ratsam eine Textversion des E-Mail Newsletters, zum Beispiel als Multipart, anzubieten.
  • Mobile Zielseiten (Landingpages) – Auch Zielseiten sollten mobilfähig sein und etwa kein Java-Script enthalten. Verzichten Sie auf komplizierte Reaktionswege wie Formulareingaben.
  • Mobile Ready – Nicht alle E-Mails werden mobil gelesen. Aber die Relevanz aus Betreff und dem ersten erkennbaren Inhalt entscheidet mitunter, ob Ihre Nachricht überhaupt bis zum Lesen auf dem PC überlebt.
  • Mobile RSS (die Alternative) – Ein interessanter Blick über den Tellerrand und mitunter eine Alternative zur mobilen E-Mail sind mobile RSS-Feeds. RSS kommt dem Bedürfnis nach kompakter Information noch stärker entgegen als E-Mail. Zudem stehen die einzelnen Mitteilungen im Rahmen des jeweils exklusiven Feeds nicht in Konkurrenz zu einer Vielzahl eintreffender anderer Mails. Viele Handys unterstützen heute bereits RSS, da es plattformunabhängig ist.

Die vollständige und ausführliche Checkliste gibt es kostenlos zum Download

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