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Mobile Werbung erreicht 2014 ein Marktvolumen von 18 Milliarden Dollar

Unternehmen weltweit werden in diesem Jahr insgesamt 18 Milliarden US-Dollar für mobile Werbung ausgeben, fast fünf Milliarden Dollar mehr als im Jahr 2013, schätzen die Marktforscher von Gartner. In den kommenden Jahren werde sich diese Entwicklung ähnlich rasant fortsetzen, so dass die Summe der globalen mobilen Werbeausgaben im Jahr 2017 bei 41,9 Milliarden Dollar liege. Der Großteil der Webeinvestitionen fließt laut Gartner in Display-Formate, die höchste Wachstumsrate weise das Video-Format auf.

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Gartner-Direktorin Stephanie Baghdassarian erwartet, dass sich die Wachstumsdynamik über die nächsten Jahre abschwächen wird. Das Angebot an mobilen Werbemöglichkeiten sowie an mobilen Websites und Apps werde stärker steigen als die Nachfrage. Eine Begrenzung stellten auch die Bildschirme der mobilen Geräte selbst dar.

„Befeuert wird das Wachstum in den Jahren 2015 bis 2017 allerdings von verbesserten Marktbedingungen, etwa von einer Konsolidierung auf Seiten der Provider, einer Standardisierung der Messverfahren und neuen Targeting-Möglichkeiten“, betont Baghdassarian. Dies werde flankiert von einem nachhaltigen Interesse der Werbungtreibenden an diesem Medium. Denn auch wer nur lokal wirbt, kann sich automatisch generierte Standortdaten von Smartphone-Besitzern zunutze machen.

In-App- und Video-Werbung mit besonderer Dynamik

Zur Bedeutung der einzelnen Werbeformate sagt die Gartner-Analystin, dass mobile Displaywerbung zusammengenommen jetzt und in Zukunft die größte Einzelkategorie darstellt. Werbung in Apps wird ihr zufolge allerdings höhere Wachstumsraten erzielen. Die Verbreitung von Audio- und Video-Formaten werde am Ende der Wachstumsperiode ebenfalls stark zugenommen haben, vor allem aufgrund der steigenden Nutzung von Tablet-PCs.

Die größte Wachstumsdynamik prognostiziert Gartner für Nordamerika, in Westeuropa verlaufe die Entwicklung auf einem niedrigeren Niveau ähnlich. Hier werde der mobile Kanal nach und nach in 360-Grad-Werbekampagnen integriert, die Mittel würden vor allem aus klassischen Kanälen wie Print und Radio umgeschichtet.

(Gartner/asc)

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