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Mobile, Search und Social vereinen Marken und Menschen

Für 2013 stehen bei Google und Facebook spannende Innovationen an. Und insgesamt werden Plattformen, Devices und Inhalte immer stärker Marken, Menschen und Momente vereinen, wie Anke Herbener, CEO der Agentur LBi Germany, beim „LBi Digital Marketing Talk“ betonte. Lars Lehne, Director Agency von Google Deutschland, äußerte sich zu den neuen Versionen von Google Shopping und Google TV. Durch Services wie Google Now werde der Alltag der Nutzer erheblich vereinfacht, indem immer mehr Fragen beantwortet würden, die noch gar nicht gestellt worden seien.

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Die wichtigsten Trends, Themen und Technologien für 2013 stellten prominente Branchenexperten beim „Digital Marketing Talk“ in Köln vor. Zu den eingeladenen Experten gehörten neben Lehne auch Heiko Eckert, Spezialist für internationales Online-Marketing, Ilicco Elia, Head of Mobile bei LBi International, Sebastian Busse, Senior ManagerBusiness Development von smartclip sowie Social Media- und Entrepreneurship-Pionier Ibrahim Evsan.

Marketing-Fantasien rund um Facebook Graph Search

Während Ibrahim Evsan die Potenziale der sehnsüchtig erwarteten Google Brille erörterte, stellte Eckert die ersten bekannten Funktionen der erst vor wenigen Tagen angekündigten Facebook Graph Search vor. Aufgrund vieler noch ungewisser Faktoren und Features konnten die beiden Experten ihren Visionen für die neuen Marketing-Tools freien Lauf lassen. So würde zum Beispiel Google Glasses jeden Nutzer durch das Erfassen seiner Umwelt nicht nur zum Produzenten unglaublich vieler neuer Daten machen. Durch die neu gewonnene Freihändigkeit in Kombination mit digitaler Kommunikation könne jeder Nutzer auch zum Produzenten neuer physischer Produkte werden.

Heiko Eckert hatte die neuen Suchfunktionen von Facebook bereits ausprobieren können. Sein Fazit: Unternehmen mit einem lokalen Bezug sollten sich jetzt bereits auf die neuen Chancen vorbereiten. Auch empfahl er, die Microsoft-Suchmaschine Bing, Facebooks Partner, für das Online-Marketing noch einmal genauer unter die Lupe zu nehmen. Was Google Glasses und Facebook Graph Search auf jeden Fall gemeinsam haben: Beides sorgte bei den Gästen am Rande des Digital Marketing Talks für rege Diskussionen rund um den Schutz der Privatsphäre.

Eigene Strategie für mobile Werbeformate

Dass es bei einer Multiscreen-Kampagne wichtig ist, trotz einheitlichem Branding individuelle Werbeformate und unterschiedliche Nutzungsszenarien der Devices zu berücksichtigen, machten sowohl die Mobile- wie auch die Interactive-TV-Spezialisten deutlich. Ilicco Elia, Head of Mobile bei LBi International, wies darauf hin, dass es für eine mobile Strategie nicht reiche, Werbung und Inhalte vom stationären ins mobile Web zu übertragen. Die Eigenheiten mobiler Werbeformate bedürften genau wie Design, Targeting und Kontext einer individuellen, gut durchdachten Strategie.

Beim Thema Connected TV machte Sebastian Busse von smartclip deutlich, dass die Reichweite und Interaktion mittlerweile sehr ernst zu nehmende Dimensionen erreicht hat. Große Brands sind bereits äußerst experimentierfreudig mit den neuen Potenzialen, die nun zum ersten Mal auf dem TV-Monitor individuell auf den einzelnen Zuschauer zugeschnittene Werbung ermöglichen. Dass das digitale Marketing vom guten alten Fernsehen auch auf anderen Kanälen profitieren kann, zeigte Jens Hegenberger von Zapitano, einer der führenden deutschen Social-TV-Plattformen. Da mittlerweile mehr als die Hälfte aller TV-Zuschauer während des Fernsehens einen „Second Screen“ wie iPad oder Smartphone nutzt, steigen Engagement und somit die Werbepotenziale gerade auf Plattformen, die das TV-Geschehen begleiten.

Transparenz wird zur Marketing-Strategie

Nutzer gehen vor allem für Informationen, Inspiration und Emotionen ins Netz. Ob Brands es wollen oder nicht – Konsumenten erkundigen sich immer mehr über Produkte und Services, zum Beispiel mit der mobilen App barcoo, die unterwegs eine Vielzahl an Produktinformationen zugänglich macht. Benjamin Thym, CEO von barcoo, beschrieb die noch immer vorherrschende Skepsis von Herstellern und Handel gegenüber dieser neuen Transparenz, der sie sich häufig nur passiv ausgesetzt sehen. Wichtiger sei es jedoch, als Unternehmen diese Transparenz für sich zu nutzen, sich als lokaler Händler oder als Hersteller mit seinen jeweiligen Vorteilen und eigenen Informationen zu beteiligen.

Somit habe der Nutzer die Möglichkeit, seine Meinung auf Basis einer Vielzahl an Informationsquellen zu bilden. Auch Jan Borgwardt, Client Director bei LBi Germany, sieht die Notwendigkeit, dass Unternehmen ihre digitale Marketing-Strategie auf Inhalten aufbauen. Brands würden zu Publishern, die Geschichten erzählen, Inspiration und Information liefern und Emotionen vermitteln. Mithilfe einer ganzheitlichen Content Marketing Strategie bekämen die einzelnen Inhalte einen roten Faden, der gleichzeitig Aspekte wie Suchmaschinenmarketing, Suchmaschinenoptimierung, Social Media und Online-PR verbindet.

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