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Mobile Kommunikation verbessert das Leben – und lenkt von Wichtigem ab

McCann Truth Central, die Forschungs- und Research-Unit der Agenturgruppe McCann Erickson, präsentiert die Ergebnisse einer neuen globalen Forschungsstudie mit über 9.000 Teilnehmern. Die Kernergebnisse lauten: 80 Prozent der Konsumenten meinen, mobile Technologie verbessere ihr Leben. Mehr als ein Drittel fürchtet jedoch, dass die neuen Technologien von dem ablenken, was wirklich wichtig ist. Fast zwei Drittel wünschen sich unterhaltsamere Werbung für ihr Gerät. In China und Indien denken mehr als 80 Prozent, durch ihre Devices zu besseren Menschen zu werden.

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Jugendliche sind oft auf der Suche nach ihrem wahren Selbst und entwickeln ihre einzigartige Persönlichkeit. Überraschenderweise enthüllt die Studie, dass sich die Mobil-Persönlichkeiten der Menschen oft von ihren nach außen gezeigten Persönlichkeiten unterscheiden. Beispielsweise kann eine Person, die im persönlichen Kontakt eher zurückhaltend ist, am Mobiltelefon viel mehr aus sich herausgehen. Bei den durchschnittlichen Befragten war die Wahrscheinlichkeit, dass sie am Mobiltelefon weniger zurückhaltend sind, um 50 Prozent höher.

Unterschiedliche Nutzer-Typen

Die Studie „The Truth About Connected You“ deckt eine Anzahl gut unterscheidbarer Mobil-Persönlichkeiten auf. Die fünf verbreitetsten sind „Mobile Maître-D“ (15 Prozent weltweit, Nr. 1 in Spanien, China und Südafrika), „Data Diva“ (elf Prozent weltweit, Nr. 1 in den USA und in Großbritannien), „Wireless Warrior“ (zehn Prozent weltweit, Nr. 1 in Südafrika), „iChatty“ (neun Prozent weltweit, Nr. 1 in Indien und Brasilien) und „Linked-Out Loyalist“ (acht Prozent weltweit, Nr. 1 in Japan).

Zu den weniger wünschenswerten Eigenheiten des Teenager-Lebens gehören der Druck, dazuzugehören und die Tendenz, andere zu bewerten. Die Studie zeigt, dass 74 Prozent der Teilnehmer sagen, dass ihre Mobilgeräte ihnen geholfen haben, „dazuzugehören“ statt nur abseits zu stehen. Während 55 Prozent sagen, dass sie Menschen aufgrund der Geräte bewerten, die sie besitzen, sagen 40 Prozent, dass sie Menschen nach dem gewählten Mobilfunk-Anbieter beurteilen.

Die sieben Todsünden des mobilen Lebens

In dieser schönen neuen Welt der Konnektivität suchen die meisten der Mobilnutzer immer noch danach, wie sie mit Richtig und Falsch im Mobilverhalten umgehen.

1. Begierde – Senden oder Weiterleiten einer anzüglichen SMS
Mehr als eine Person von zehn Personen sagt, sie hätte schon mal eine SMS mit sexuell eindeutigen Inhalten erhalten.

2. Maßlosigkeit – Wenn die Geräte-Abhängigkeit exzessiv wird
38 Prozent der Menschen sind Toiletten-Telefonierer und nehmen ihr Gerät selbst ins Bad mit.

3. Habgier – Illegales Herunterladen von Inhalten

29 Prozent der Menschen geben dies zu, in China sogar 49 Prozent.

4. Faulheit – Anrufe filtern und SMS vermeiden
55 Prozent der Menschen haben schon einmal absichtlich einen Anruf ignoriert.

5. Zorn – Nachrichten mit Flüchen und Schimpfwörtern spicken
Zwei von zehn Nutzern verwenden Flüche und Schimpfwörter in ihren SMS.

6. Neid – Einen Mann oder eine Frau nach dem Startbildschirm beurteilen
55 Prozent geben zu, andere Menschen nach dem gewählten Gerät zu beurteilen und 40 Prozent geben zu, jemanden nach dem gewählten Netzwerk zu beurteilen.

7. Stolz – In der eigenen mobilen Blase leben
44 Prozent der Menschen sagen, dass sie das Recht haben, mit ihren Mobilgeräten machen zu können, was sie wollen, selbst wenn es jemand anderen stören sollte.

Die Chancen der Werbungtreibenden

Gemäß der Studie wünschen sich 63 Prozent der Menschen, dass die Werbung, die sie auf ihrem Handy oder Tablet sehen, unterhaltsamer wäre. Gleichzeitig kann die Mobilwerbung eine echte Chance für Marken sein, eine Beziehung zu Konsumenten herzustellen. Wenn Mobilanzeigen witzig sind und Nutzen bringen, sind die Konsumenten auch bereit, sie anzunehmen. Andreas Trautmann, CEO McCann Worldgroup Deutschland, kommentiert dies: „Menschen haben zu ihrem Handy eine weitaus persönlichere Beziehung als zu ihrem Computer oder Fernseher. Ein Handy gilt als erweiterte Persönlichkeit. Für Kommunikation bedeutet das, sie muss persönlicher auf den Nutzer und seine Interessen zugeschnitten sein und unterhaltsamer und relevanter sein als bei anderen Werbekanälen.“

Können Mobiltelefone die Welt retten?

Die weltweite Befragung deckt unter den erwachsenen Mobiltelefonnutzern auch viel Begeisterung und Hoffnung für eine zukünftige Welt auf, die von Mobilgeräten positiv geprägt wird. Ein optimistischer Standpunkt, der zeigt, dass sie immer noch Teenagern ähneln. Nahezu 40 Prozent der Menschen denken, dass die Mobiltechnologie uns wahrscheinlich dabei helfen wird, weltweite Lösungen gegen Verbrechen zu entwickeln. 21 Prozent glauben, dass die Mobiltechnologie uns unterstützen kann, weltweite ökonomische Krisen zu vermeiden und 16 Prozent denken, dass die Mobiltechnologie helfen könnte, eine Grippe-Pandemie zu verhindern.

„Weltweit betrachtet ist der durchschnittliche Konsument erst seit zwölf Jahren Mobiltelefonnutzer,“ sagt Laura Simpson, Global Director, McCann Truth Central. „Das heißt, dass wir in Mobil-Jahren gerade erst Teenager wären. Und wie die meisten Jugendlichen setzen wir uns Risiken aus und probieren neue Dinge aus. Unsere Daten zeigen, dass die Konsumenten in ihren relativ jungen heranwachsenden Mobil-Jahren 6,4 Geräte besessen haben und alle 22 Monate einen Vertrag für ein neues Gerät oder bei einem neuen Mobilfunk-Anbieter abschließen.“ Kevin Nelson, Global Telecom Lead bei McCann, ergänzt: „Unsere Mobiltelefon-Jugendjahre bieten fantastische Gelegenheiten für Marken, ihre Beziehung zu ihren Kunden zu verbessern. Aber Marken müssen auch erkennen, dass die Menschen an Mobilfunk einen höheren Standard anlegen als an andere Medien.“

Mobilgeräte-Nutzer können unter www.truthprofiler.com den Mobile Personality Profiler aufrufen und online testen, welcher der insgesamt zehn Charaktere ihrer Mobil-Persönlichkeit entspricht.

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