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Mobile Endgeräte bestimmen die Zukunftstrends

Veränderungen des Informations- und Kommunikationsverhaltens in der digitalen Welt zeigt erneut die Allensbacher Computer- und Technik-Analyse auf. 81 Prozent der Deutschen nutzen der „Acta 2010“ zufolge das Internet, pro Tag sind es 59 Prozent. 44 Prozent sind pro Nutzungstag länger als eine Stunde online. Deutlich angestiegen ist die Zahl der Menschen, die über einen mobilen Internetzugang verfügen: von 15 Prozent im Jahr 2009 auf aktuell 22 Prozent. Diese Zunahme basiert größtenteils auf der gestiegenen Akzeptanz von internetfähigen Handys sowie Smartphones.

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Die Gruppe der inzwischen weit über fünf Millionen Handy- und Smartphone-Nutzer, die mit diesen Geräten Internetdienste in Anspruch nehmen, wurde genauer betrachtet. Ihre Motivation für den mobilen Internetzugang liegt darin, aktuelle Nachrichten aus Politik und Wirtschaft sowie Wetterprognosen und Verkehrsinformationen inklusive Fahr- und Flugplanauskünfte zu erhalten und in Nachschlagewerken zu recherchieren. Die Teilnahme an sozialen Netzwerken rangiert in der Bedeutung direkt dahinter. 48 Prozent von ihnen haben bereits mobile Apps heruntergeladen, wobei es mehrheitlich kostenlose Angebote waren.

Deutlich gestiegen ist in allen Altersgruppen erneut der Anteil der Community-Mitglieder. Er lag im Jahr 2009 bei 23 Prozent, aktuell beträgt er 31 Prozent. Unter den 14- bis 19-Jährigen gehören rund zwei Drittel einem sozialen Netzwerk im World Wide Web an, unter den 20- bis 29-Jährigen sind es 60 Prozent. Dieser Anteil sinkt mit steigendem Lebensalter. Facebook konnte unter den Anbietern auf hohem Niveau weiter stark zulegen, einzig das Portal Myspace verlor Mitglieder.

Trotz der intensiven Internutzung ist es der Allensbacher Untersuchung zufolge nach wie vor das Fernsehen, das von der Bevölkerung als wichtigste Informationsquelle für das aktuelle Geschehen angesehen wird – 74 Prozent sind dieser Auffassung. Etwas weniger als die Hälfte der Befragten hält Zeitungen für das wichtigste Informationsmedium, 35 Prozent das Radio und 34 Prozent das Internet. Während die klassischen Medien Fernsehen, Print und Radio im Vergleich zum Vorjahr an Bedeutung verloren, hat sich allein der Stellenwert des Internets verbessert. asc

www.acta-online.de

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