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Mobile-Commerce-Umsatz nahezu verdoppelt

Eine wachsende Konsumentenzahl begeistert sich für das Thema „mobile Shopping“. Wie das Performance Advertising Netzwerk Zanox analysiert hat, ist der Umsatz, der im vergangenen Jahr über mobile Geräte generiert wurde, im Vergleich zu 2012 um 95 Prozentpunkte gestiegen. Die Wachstumsrate mobiler Transaktionen beträgt 64 Prozent.

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Zanox veröffentlicht zum dritten Mal sein „Mobile Performance Barometer“, diesmal für das Jahr 2013. Es liefert Hinweise zu Veränderungen von Marktanteilen und Nutzergewohnheiten im M-Commerce. Der Anteil des mobilen Umsatzes am Gesamtumsatz stieg von sechs Prozent im Jahr 2012 auf acht Prozent im Jahr 2013. Im Januar 2014 lag dieser Anteil bereits bei elf Prozent.

Nutzerfreundlichkeit beflügelt mobile Kauflust

Neue Standards, insbesondere durch neue, preisgünstigere Tablets, die verstärkt in der Weihnachtssaison 2013 auf den Markt gebracht wurden, deuten darauf hin, dass Mobile Performance in 2014 nochmal einen extra Wachstumsschub erhält. Dies ist besonders an der Verschiebung des mobilen Umsatzes zugunsten von Android-Geräten zu erkennen.

„In den vergangenen Jahren konnten wir einen stetigen Aufwärtstrend im mobilen Kaufverhalten beobachten, der bis heute anhält“, sagt Zanox CEO Thomas Joosten. Mobile Geräte fänden immer größeren Anklang, neue Lösungen für den mobilen Einkauf und die verbesserte Nutzerfreundlichkeit trügen dazu bei, die mobile Kauflust anzukurbeln. Joosten erklärt weiter: „Zukünftig wird die Verschmelzung von E-Commerce, M-Commerce und stationärem Handel weiter zunehmen. Dieser Effekt wird durch Innovationen und Weiterentwicklungen auf allen Ebenen vorangetrieben, besonders aber im mobilen Bereich.“

Skandinavien und Benelux teilen sich Pole Position

Im europäischen Vergleich des mobile Umsatzanteils (2013) und des Umsatzwachstums im Jahresvergleich (2012 bis 2013) setzt Skandinavien auch in 2014 wieder Standards (15 Prozent mobiler Umsatz, 116 Prozent Umsatzwachstum im Jahresvergleich). Benelux schließt mit 14 Prozent mobilem Umsatz und einem Umsatzwachstum von 119 Prozent auf.

Deutschland bleibt im Ländervergleich mit einem Anteil von sieben Prozent am mobilen Umsatz und einem Umsatzwachstum von 63 Prozent leicht unter dem Zanox Durchschnitt.

Osteuropas Reisebranche wächst um mehr als tausend Prozent

Im Branchenvergleich steigt der mobile Umsatz massiv an. Wachstumsraten von 185 Prozent in der Reisebranche, 162 Prozent bei Finanzdienstleistungen, 114 Prozent im Segment Telekommunikation und Services und 81 Prozent im Einzelhandel (jeweils Zanox-Durchschnitt) zeigen eine weiterhin positive Entwicklung.

Auf Länderebene ist besonders das überragende Wachstum von mehr als tausend Prozent in der osteuropäischen Reisebranche hervorzuheben. Auch im Bereich Retail and Shopping ist Osteuropa führend mit einem Wachstum von 331 Prozent.

Android holt auf

Der Wettkampf zwischen Apple und Android geht weiter. Besonders im Jahr 2013 hat Android gegenüber Apple und deren iPhone und iPad aufgeholt – sowohl im Vergleich der Betriebssysteme als auch beim Anteil des mobilen Umsatzes. Hierbei ist anzunehmen, dass die Verschiebung durch die neuen Android-Tablets weiter vorangetrieben wird.

Dennoch ist iOS weiterhin das führende Betriebssystem mit einem Anteil von 62 Prozent gegenüber Android mit 35 Prozent. Beim Umsatzanteil nach mobilen Endgeräten ist der Vergleich etwas komplexer. Vergleicht man ausschließlich Smartphones, führt Android das Feld mit 30 Prozent gegenüber dem iPhone mit 16 Prozent an. Nimmt man das iPad hinzu, machen alle Apple-Endgeräte einen Anteil von 69 Prozent aus – fast das 2,5-fache des Android-Umsatzanteils.

Der durchschnittliche Bestellwert ist seit 2012 konstant gestiegen. Über Android wurde 2013 ein durchschnittlicher Bestellwert von 42 Euro erzielt, ein Anstieg von 20 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Das iPad führt mit einem durchschnittlichen Bestellwert von 78 Euro, gefolgt vom iPhone mit 52 Euro (2013). Diese Zahlen sind im ersten Quartal nochmal signifikant gestiegen, was eine kontinuierliche Vertrauenssteigerung der Konsumenten in mobile Endgeräte erkennen lässt.

(Zanox/asc)

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Kommentare

  1. Vielen Dank für den Beitrag.
    Gerade jetzt, wo Google „Mobile Friendly“ zum Ranking-Fraktor erklärt hat, sollte es für viele Shops doch noch wichtiger geworden sein, eine mobile Version des Online-Shops zu haben. Allerdings haben doch recht viele Shops noch keine. Mir stellt sich daher die Frage, ob wirklich für alle Shops einen mobil-optimierten Online-Shops benötigen oder ob es teilweise auch sinnvoller ist kein Geld dafür auszugeben?

    Um allen Shop-Inhabern, die sich noch unsicher sind, belastbare Daten in die Hand geben zu können, haben wir eine Formel erstellt, mit der jeder mittels Umsatz und einigen Analytics-Daten über Nutzer der potenzielle Verlust berechnet werden kann, wenn die mobile Version fehlt. Mit den Zahlen kann dann jeder selber evaluieren, ob ein mobiler Shop wichtig für ihn ist.

    Im folgenden Bereicht wird Schritt für Schritt gezeigt, wie die Formel anzuwenden ist. Zusätzlich werden noch ein paar weitere Faktoren betrachtet.
    http://www.flyacts.com/mobile-commerce-teil1-anhand-von-daten-richtige-entscheidungen-treffen

    Im zweiten Teil der Reihe geht es dann in die Zieldefinition, Kundenanalyse und in die technische Erläuterung eines mobilen Shops:
    http://www.flyacts.com/mobile-commerce-teil2-aufstieg-zur-mobilen-shopping-strategie

    Gerade Shops, die sich noch unschlüssig sind, kann mit den Publikationen viel geholfen werden. Wer Fragen hat, kann sich natürlich gern an mich wenden.

    Liebe Grüße, Johanna

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