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Mit Spotify kann man jetzt auch Videos streamen

Ab dieser Woche soll der Musikstreamingdienst Spotify auch Videoinhalte anbieten. Mit dabei sind unter anderem die ARD, Vice Media und das Youtube-Netzwerk Mediakraft. Desktopnutzer müssen sich jedoch weiterhin mit Musik begnügen

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Das schwedische Unternehmen hatte bereits im Mai des vergangenen Jahres verkündet, Bewegtbild und Podcasts in sein Streamingangebot aufnehmen zu wollen. Wie das Wallstreet Journal berichtet, ist es nun soweit: In dieser Woche will Spotify zunächst auf seiner Android-App Videoinhalte starten. Bis Ende kommender Woche sollen auch iOS-Nutzer in den USA, UK, Deutschland und Schweden auf die Videos zugreifen können.

Nur für mobile Apps

Die Inhalte sind dabei ausschließlich für die mobilen Apps des Streamingdienstes vorgesehen. Sie werden von Medienhäusern und Rundfunkanstalten wie ARD, Deutschlandradio, Mediakraft Networks, Vice Media, der BBC, Comedy Central, Maker Studios, TED, und vielen mehr geliefert und sollen vor allem kleine Ausschnitte zeigen, sogenannte Snippets. Einige Anbieter sollen außerdem an eigenen Formaten für Spotify arbeiten.

Das Unternehmen testet bereits seit geraumer Zeit Videoangebote in seinen Apps. Dabei habe man herausgefunden, dass kontextbezogene Inhalte besonders beliebt sind, so der Produktchef Shiva Rajaraman. Nutzer schauten demnach Videos gerne, die auch zu ihrem Musikgeschmack passten.

Inhalte nach Stimmung und Bedürfnissen

Um die Auswahl zwar möglichst groß aber nicht zu unübersichtlich zu gestalten, will das Unternehmen seine Bewegtbildinhalte nach Kategorien sortieren. Sie sollen zu bestimmten Bedürfnissen oder Alltagssituationen passen wie „News of the week“ oder „Lauchs at Lunch“. Mit seinem Musikangebot ist Spotify bereits ähnlich vorgegangen. Wer nicht genau weiß, welchen Künstler er hören möchte, kann Wiedergabelisten nach Stimmung oder Situation wählen.

Mit den neuen Angeboten will das schwedische Unternehmen eigenen Angaben zufolge keinen weiteren Monetarisierungsweg ebnen. Die Videoangebote, so Rajaraman, seien lediglich eine Reaktion auf die Bedürfnisse der Musikfans. Das schwedische Unternehmen verdient aktuell an dem Verkauf von werbefreien Abos und an Werbeplätzen im Stream von Nutzern ohne Abos. Bisher ist Spotify damit nicht profitabel, wird aber mit rund 8,5 Milliarden US-Dollar bewertet.

										

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