Suche

Anzeige

Mit Social Media Buzz zum Marketingerfolg

Mit Google Buzz gelang Google ein Überraschungs-Coup, der die bereits recht unübersichtliche Social Media-Landschaft noch einmal kräftig durcheinander wirbelte. Ob Google Buzz es schaffen wird, bereits bestehende Soziale Netzwerke wie Facebook oder LinkedIn abzulösen oder diese vielleicht sinnvoll zu ergänzen, muss sich erst noch zeigen. Für Marketingexperten hat Google Buzz, unabhängig vom zukünftigen Erfolg, bereits heute drei wesentliche Implikationen.

Anzeige

von Jay Henderson

1. Social Media verändert den E-Mail-Verkehr grundlegend

E-Mailen wird unmittelbarer, ist weniger an den Desktop gebunden und wird „sozialer.“ Die Grenzen zwischen E-Mail, Status-Update, Instant Messages und RSS Feeds verschwimmen zunehmend. Facebook E-Mail und Linkedln InMail haben es bereits vorgemacht – und auch Google Buzz ist die logische Konsequenz dieser Verschmelzung von sozialem Netzwerk und E-Mail.

2. E-Mail-Marketing muss „sozial“ werden

Durch die Unmittelbarkeit sozialer Netzwerke wird es einfacher, spezifische Zielgruppen anzusprechen. Zudem können sich Unternehmen über diese Kanäle sogar allen mitteilen, die sich für eine Neuigkeit interessieren. Um aus dieser Entwicklung Kapital zu schlagen, müssen Marketingexperten ihr Social Media-Marketing weiterentwickeln. Fanpages und Anzeigen reichen nicht mehr aus. Vielmehr müssen sich Marketingexperten darauf besinnen, welche Idee hinter Social Media steckt: Erst die smarte Nutzung sozialer Mitwirkungsmöglichkeiten macht eine Kampagne wirklich viral. Je einfacher die Möglichkeiten sich mitzuteilen sind, desto attraktiver wird eine Kampagne und desto größer ihre Reichweite.

Viele E-Mail-Anbieter ermöglichen beispielsweise die direkte Einbindung von Social Media Features in elektronischen Nachrichten. Mit einem Klick können Neuigkeiten an Freunde weitergeleitet, auf Facebook gepostet oder via Twitter mitgeteilt werden. Solche Links können ganz einfach in jede E-Mail oder Landing Page eingebettet werden, was die Weiterverbreitung erleichtert.

3. Social Media verändert die Spielregeln

Die spannendsten Marketingmöglichkeiten, die sich durch soziale Netzwerke wie Google Buzz ergeben, drehen sich – zumindest zum jetzigen Zeitpunkt – nicht um die Durchführung von Anzeigenkampagnen oder Gutscheinaktionen. Vielmehr geht es um die beim Kunden erzeugte Aufmerksamkeit und die damit verbundene Wahrnehmung einer Marke. Was sagen die Kunden über meine Marke? Und was sagt dieser eine spezielle Kunde über sich selbst? Solche Fragen stehen bei Social Media-Marketing im Vordergrund.

Die Praxis zeigt, dass Konsumenten durchaus bereit sind und in manchen Fällen sogar darauf brennen, persönliche Informationen Preis zu geben, wenn sie im Gegenzug einen Mehrwert erhalten. Marketingexperten müssen Social Media daher als Möglichkeit nutzen, ihren Kunden aufmerksam zuzuhören. Basierend auf den daraus gewonnenen Erkenntnissen können Unternehmen – unabhängig vom gewählten Kanal – passgenaue Marketingaktivitäten planen, die für den Kunden wirklich relevant sind. Erfolgt die Kontaktaufnahme mit dem Kunden auch noch unmittelbar, werden die Erfolgsaussichten noch einmal gesteigert.

Fazit:

Im Social Media-Rummel rund um Google Buzz, Facebook, Twitter und Co. sollten Marketingexperten also nicht vergessen, dass diese aufstrebenden Kanäle vielfältige Möglichkeiten bieten, ihre Kunden stärker einzubinden und dadurch den Erfolg von Marketingkampagnen zu steigern.

Über den Autor:
Jay Henderson ist Director Product Management and Product Marketing bei Unica.

Kommunikation

Lebensgroße Fußballspieler und Drehbücher vom Robo-Journalisten: Vier Beispiele rund um das Thema KI

Nicht nur für private Nutzer ist die smarte Technik ein gern gesehener Helfer: Auch die Medienbranche arbeitet an Methoden, das künstliche Gehirn für innovative Ideen zu nutzen. So lassen erste Medien bereits journalistische Artikel voll automatisiert verfassen. Dies ist nur der Anfang des Artificial Storytellings. Vier Cases, die von nextMedia.Hamburg und der Hamburg Media School identifiziert wurden, beweisen dies. mehr…

Anzeige

Absatzwirtschaft Newsletter

absatzwirtschaft Newsletter schon abonniert?

Newsticker

Über automatisierte Datenerhebung und neue Vorschriften: Die Chatbot-Trends 2019

Der globale Chatbot-Markt könnte bis 2025 auf ein Volumen von bis zu 1,25…

Top-Studie: China im Fokus der Werbebranche, KI-Tools weiter auf dem Vormarsch – diese Trends sehen CMOs für das Jahr 2019

Marktforschung und Wirtschaft veröffentlichen täglich neue Studien, die für Unternehmen und Marketer wichtig…

Unsere Jobs in 15 Jahren: Robo-Recruiting, neue Jobs, echte Freizeit?

Die Arbeitswelt befindet sich in einem radikalen Umbruch. Neue Berufsbilder entstehen, bestehende verschwinden,…

Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Dein Kommentar

Deine E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.

*

Anzeige