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Mit EA Sports auf dem Weg zur Weltmarke: So inszeniert sich der FC Bayern bei Fifa 17

Bayern-Star Thomas Müller soll auf der Konsole noch detailgetreuer aussehen

Der FC Bayern will zu einer der bekanntesten Fußballmarken der Welt werden und verkündet passend zur Zielvorgabe einen Deal mit dem Spielehersteller EA Sports. Der erlaubt den Bayern, sich und seine Spieler beim Erfolgsspiel Fifa 17 besonders in Szene zu setzen. Die Strategie klingt erfolgsversprechend: Fifa zählt fast jedes Jahr zu den weltweit meist verkauften Video-Games.

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Mit dem Lieblingsverein selbst um die Meisterschaft kämpfen, mit den besten Stürmern der Welt Tore kicken und der eigenen Nationalmannschaft zu internationalen Turnieren fahren: Für Fußballfans und Video-Gamer ist Fifa ein besonderes Erlebnis. Das spiegelt sich auch in den Verkaufszahlen. Die Fußballsimulation zählt fast jährlich zu den meist verkauften Games der Welt. Im vergangenen Jahr verkaufte sich laut Bundesverband Interaktive Unterhaltungsmedien nur der Ego-Shooter Call of Duty Black Ops III mehr.

Via Gesichtsscans noch originalgetreuer

Das Fußball-Videospiel aus dem Hause EA Games ist auch für Vereine von großer Bedeutung. Dabei geht es vor allem um die Inszenierung der Stars. Jahr für Jahr arbeiten die Spiele-Entwickler daran, die Top-Kicker noch besser darzustellen, Gesichtszüge und ihren Torjubel genau zu kopieren. In diesem Jahr hat der FC Bayern mit EA Games einen besonderen Deal abgeschlossen. Bei Fifa 17, das die Saison 2017/18 begleitet, werden sich die Münchener besonders inszenieren. So sollen Starspieler wie Thomas Müller, Manuel Neuer oder Kingsley Coman via Gesichtsscans noch originalgetreuer aussehen. Darüber hinaus wird EA Sports auch an der Darstellung der Münchner Allianz Arena besonders arbeiten. Man wolle die Atmosphäre im virtuellen Stadion „erlebnisecht“ simulieren. Im Gegenzug werden im realen Stadion EA-Sports-Spielestationen aufgestellt, an denen Stadionbesucher Fifa-Partien kicken können.

Gaming: ein Millionengeschäft

Karl-Heinz Rummenigge, der Vorstandsvorsitzende des FC Bayern München, hält Gaming für „einen wunderbaren Weg, Millionen von Fans auf der ganzen Welt zu erreichen“. Der FC Bayern erweitere seine Internationalisierungsstrategie um einen „wichtigen Baustein“, ergänzt Vorstand Jörg Wacker.

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