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Schönen Urlaub! So schützen Sie ihr Mobilgerät auf Reisen

Führungskräfte sind häufig auch in ihrer Freizeit beruflich erreichbar

Deutsche lieben es im Urlaub sicher zu sein: Fast achtzig Prozent schließen zum Beispiel eine Reiserücktrittsversicherung ab. Ganz anders bei der Smartphone-Sicherheit: Hier herrscht eine eklatante Sorglosigkeit

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Groß ist laut Studie vor allem die Wissens-Verhaltens-Lücke: Während über 90 Prozent der Nutzer zwar die wichtigsten Schutzmaßnahmen für ihr Smartphone kennen, verzichten regelmäßig mehr als 20 Prozent auf deren Anwendung.

Keinen Schutz durch Pin

Immerhin 20 Prozent der Nutzer schützen ihr Smartphone nicht durch eine PIN. Auf eine Deaktivierung von Bluetooth und WLAN zum Schutz gegen unbekannte WLAN-Netze verzichten 30 Prozent und die Fernsperre oder Ortungsfunktion bei verlorenen Mobiltelefonen lassen 40 Prozent der Smartphone-Besitzer ungenutzt. „Leider beobachten wir bei Smartphones eine enorme Sorglosigkeit“, stellt DsiN-Geschäftsführer Dr. Michael Littger fest. „Während vor dem Urlaub jeder die Haustür abschließt, bleiben bei Mobiltelefonen Tür und Tor oft weit geöffnet. Jedoch könnten eine wirksame Kostenkontrolle im Ausland sowie die Sperr- oder Ortungsfunktion im Verlustfall Schäden deutlich vermeiden.“

Checkliste: Sicherer Urlaub mit dem Mobiltelefon

Gerade in der Urlaubszeit empfiehlt es sich, Sicherheitsvorkehrungen für das Smartphone zu treffen, um unangenehme Überraschungen auf Reisen zu vermeiden. Für sichere und schöne Ferien mit dem Smartphone gibt DsiN einige Tipps.

 Vor der Abreise:

· Gerätenummer (15-stellig), SIM-Nummer und Hotline notieren

· Installation einer Sicherheitssoftware oder bspw. Herunterladen einer Antiviren-App

· Ortungs-, Sperr- und Fernlöschfunktion aktivieren

· Sicherungskopie wichtiger Daten wie Kontakte in einer Cloud hinterlegen

· PIN- und SIM-Code gut merken

· Bluetooth und WLAN im Mobiltelefon ausschalten

· Apps mit sensiblen Daten mit Passwort versehen

· Kosten für mobiles Internet erfragen

 Am Urlaubsort:

· Unverschlüsselte WLAN-Verbindungen meiden

· WLAN-Sicherheitscode vom Hotel/Café geben lassen

· Bei der Eingabe vertraulicher Daten auf verschlüsselte Internet-Verbindungen achten (https://…)

 Bei Verlust:

· Smartphone anrufen, vielleicht meldet sich der Finder

· Ortung, Sperrung, Datenfernlöschung

· Passwörter für soziale Netzwerke, Mailprogramme und Banking ändern

· Diebstahl bei der örtlichen Polizei melden

Die Tipps sind als Urlaubs-Postkarte auf der DsiN-Homepage zum Download verfügbar  unter https://www.sicher-im-netz.de/downloads/endlich-urlaub

Der DsiN-Sicherheitsindex wurde im Rahmen einer repräsentativen Umfrage unter 2010 Internetnutzern durch TNS Infratest im Auftrag von Deutschland sicher im Netz erstellt. Er wird jährlich erhoben, um die digitale Sicherheitslage der Verbraucher in Deutschland zu ermitteln. Die Ergebnisse sollen darüber hinaus Anknüpfungspunkte für eine effektive und wirksame Aufklärungsarbeit liefern.

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Kommentare

  1. Segen und Fluch des Smartphones:
    Selbst das schickste Smartphone von Apple schützt nicht vor nerviger, gewollter oder ungewollter Kommunikation. Das hat schon Singer-Songwriter SigismundRuestig erkannt und entsprechend gehandelt:
    „… Auch Hot Spots find ich nicht mehr cool.
    Versenk das Smartphone cool im Pool… “
    „Ein Urlaub ohne Smartphone
    kann so erholsam sein…“

    http://youtu.be/CCHQA68Eqd4

    Viel Spaß beim Anhören!

    Aber: Offensichtlich sind noch nicht viele SigismundRuestig gefolgt 🙂

  2. überhaupt scheinen viele Leute all´ zu sorglos mit ihren Daten im Internet umzugehen. Nicht nur ungesicherte Smartphones bergen eine Gefahr für die Privatsphäre, auch Laptops oder Tablets, die nicht ausreichend geschützt, bzw. gesichert sind. Zum Thema unverschlüsselte WLANs: Meiner Ansicht nach ist dies am falschen Platz gespart. Besonders wenn sensible Daten auf dem Gerät sind, sollte man lieber ein paar Euro investieren und eine günstige Prepaid SIM Karte nutzen, um ins Internet zu gehen.

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