Suche

Anzeige

Mit dem Kauf von E-Plus greift O2 Telekom und Vodafone an

Der niederländische Telekommunikationskonzern KPN verkauft die deutsche Tochter E-Plus für fünf Milliarden Euro an die O2-Mutter Telefónica. Damit entsteht ein neuer Mobilfunkriese in Deutschland und eine deutlich härtere Konkurrenz für Telekom und Vodafone.

Anzeige

Es sind die beiden kleinsten Anbieter auf dem deutschen Markt: O2 und E-Plus. Jetzt tun sie sich zusammen und sind plötzlich richtig groß und stark genug, es mit der Konkurrenz Telekom und Vodafone aufzunehmen. Der niederländische Telekomkonzern KPN verkauft seine deutsche Mobilfunktochter E-Plus für fünf Milliarden Euro an Telefónica Deutschland. Wie KPN am Dienstag mitteilte, werden die Niederländer mit 17,6 Prozent an dem fusionierten Unternehmen beteiligt sein. Der Erwerb erfolgt vorbehaltlich der Zustimmung der Aktionäre auf den Hauptversammlungen und der zuständigen Aufsichtsbehörden.

Mit dieser Transaktion wird Telefónica Deutschland zu einem führenden Telekommunikationsunternehmen in Deutschland. Das Unternehmen hätte auf Basis der Jahresergebnisse von 2012 einen gemeinsamen Umsatz von insgesamt 8,3 Milliarden Euro. „Diese Transaktion ist ein klares Bekenntnis zum deutschen Markt. Es ist ein wichtiger Schritt in Telefónicas Wachstumsgeschichte, der uns in eine führende Position in der stärksten Volkswirtschaft Europas bringen wird“, sagt Eva Castillo, Vorsitzende des Aufsichtsrats der Telefónica Deutschland Holding AG und CEO Telefónica Europe plc.

Die Transaktion bietet hohe Synergien insbesondere in Vertrieb, Kundenservice und Netzwerk sowie einen Wertzuwachs aus zusätzlichen Umsatzerlösen. Nach Abzug der Integrationskosten werden Kostenersparnisse zwischen fünf und 5,5 Milliarden Euro erwartet. Ist die Transaktion über die Bühne, wird es in Deutschland nur noch drei Anbieter mit eigenem Netz geben. Der neue Mobilfunkriese liegt mit 40 Millionen Handy-Kunden vor den Konkurrenten Telekom und Vodafone.

(Telefónica/ak)

Digital

Zerschlagungsdebatte um Internet-Giganten: Sind Facebook, Google und Amazon zu mächtig geworden?

Die demokratische Präsidentschaftsbewerberin Elizabeth Warren hat den Stein des Anstoßes ins Rollen gebracht. Die drei wertvollsten Internet-Konzerne der Welt, Amazon, Google und Facebook, haben ihrer Meinung nach eine monopolartige Stellung erlangt und sollten deswegen zerschlagen werden. Vor allem auf dem Werbemarkt ist die Dominanz des Internet-Trios erdrückend. mehr…

Anzeige

Absatzwirtschaft Newsletter

absatzwirtschaft Newsletter schon abonniert?

Newsticker

Anstieg bei Beschwerden wegen Werbung in sozialen Netzwerken: Deutscher Werberat präsentiert Jahresbilanz

Der Deutsche Werberat hat seine Beschwerdebilanz für 2018 vorgelegt: Danach mussten 46 Verbände…

Instagram startet In-App-Shopping-Funktion – und könnte Amazons Achillesferse treffen

Der Schritt war lange erwartet worden: Instagram als Shopping-Plattform nutzen. Bislang monetarisierte Facebook…

Jury hat entschieden: Die Nominierten des Marken-Award 2019 stehen fest

48 Marken waren im Rennen um die Finalistenplätze des Marken-Award 2019 und bescherten dem…

Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Dein Kommentar

Deine E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.

*

Anzeige