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Mett in der Handtasche, Google im Dschungel, iPhone mit Starbesetzung

Unser Wochenrückblick mit Google, Amazon, Facebook und Siri

Eine im Netz bestellte Handtasche birgt eine gehaltvolle Überraschung. Google lässt Ballons aufsteigen. Facebook erobert jetzt auch den Arbeitsplatz und Apples Siri bezirzt Hollywood-Star Jamie Foxx

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Die Meldung der Woche: Handtasche mit Einlage

Der Online-Handel für Lebensmittel steht in Deutschland noch am Anfang: Zwar mischen die großen Einzelhändler schon mit, so richtig überzeugt scheinen die Deutschen allerdings noch nicht davon, ihre Wocheneinkäufe in den virtuellen Warenkorb zu verfrachten. Doch vielleicht fehlt dem Online-Supermarkt ja nur eine zündende Idee. Wie zum Beispiel Mode-Shopping mit Lebensmitteleinkauf online zu verbinden: Schnell ein paar neue Schuhe eingekauft und dann noch ein paar Tomaten oben drauf. So ähnlich geschehen bei einer Kundin des Online-Shoppingdienstes Zalando: Ihre Handtasche kam mit Wursteinlage – genauer gesagt, einer verpackten Mettwurst. Müssen sich Rewe und Co. jetzt fürchten? Nein, denn das Ganze war keineswegs beabsichtigt und auch ein wenig undurchsichtig. Denn so richtig weiß keiner, wie die Wurst in die Handtasche kam. Die ganze Geschichte auf „Handelsblatt.com„.

Die Gewinner der Woche: Die One-Trillion-Dollar-Boys

Wer in den vergangenen Jahren die Zukunftsvisionen von Experten hörte, dem wurde klar: Die Wirtschaftsmächte der Zukunft liegen nicht mehr im sogenannten Westen. China, Indien, Russland, Brasilien – der Kompass der ökonomischen Kraft müsse neu ausgerichtet werden. Doch so ganz ist diese Vision nicht eingetroffen. Denn das zukünftige Zentrum der Weltwirtschaft scheint nicht in Moskau, Mumbai oder Peking zu liegen, sondern im Silicon Valley. Facebook, Google (neuerdings Alphabet) und Amazon scheinen die Big Player der Weltwirtschaft zu heißen. Am letzten Freitag erklommen die drei Tech-Giganten fast gleichzeitig neue Allzeithochs und sind nun zusammen mehr als eine Billion Dollar wert.

Fast wie von Gestern wirken da globale Marken wie Coca-Cola, McDonalds oder Procter & Gamble. Sie alle liegen unter dem Unternehmenswert von Facebook von 266 Milliarden Dollar. Welcher Player aus der alten Welt sich dennoch behaupten kann und wie die Zahlen im Detail aussehen, lesen Sie hier.

Das Projekt der Woche: 99 Luftballons

Apropos Google: Die neuen Rekordzahlen scheinen dem US-Konzern noch nicht zu genügen. Wie gut, dass es noch Regionen auf der Welt gibt, in denen Google noch nicht Marktdurchdringung erreicht hat. Da will Google natürlich hin und macht es dabei nicht anders als die Marken aus der „Old Economy“. Das Problem: Nicht in jeder Region der Welt gibt es Internet und das ist die Voraussetzung für Googles Dienstleistungen. Doch der Konzern hat sich etwas ausgedacht: Mit High-Tech-Ballons will Google Internet auch in bisher netzlose Regionen bringen. In Indonesien zum Beispiel, wo der Konzern seine Ballons jetzt steigen lassen will. Denn der Staat besteht aus vielen Inseln, auf denen der Dschungel das Aufstellen von Funkmasten schwierig macht. Clever, diese Googlianer. Vielleicht ein Lehrstück für die Old-Economy: Warum nicht mal als Autohersteller Straßen bauen, um die Nachfrage anzukurbeln.

Die Innovation der Woche: Facebook im Büro

Das fast dauerhaft erklingende Ping-Geräusch einer eingehenden E-Mail gehört zum Arbeitstag wie Morgenkaffee und Meeting. Nach einem Urlaub kann das Durcharbeiten des E-Mail-Postfaches schon einmal dazu führen, dass danach eigentlich schon der nächste Urlaub gebucht werden müsste, um sich davon zu erholen. Die Royal Bank of Scotland hat genug vom E-Mail-Wust und will jetzt Facebook ins Boot holen. Statt via E-Nachricht zu kommunizieren, sollen die Mitarbeiter lieber in Gruppen und Chats Ideen austauschen. FB@Work, eine geschlossene Version des sozialen Netzwerks, soll das möglich machen, wie „Handelsblatt.com“ berichtet. Der Tech-Riese scheint sich seinen Weg unaufhaltsam in alle Lebensbereiche zu bahnen.

Die Werbung der Woche: Siri, die Charmeurin

Weihnachten steht vor der Tür und was eignet sich besser als Geschenk als das neue iPhone 6s? Nichts, denkt Apple und legt eine neue Werbekampagne vor. Darin spricht nicht wieder der Chefdesigner über das makellose, lebensverändernde Design, sondern Siri hat ihren großen Auftritt. Für die iPhone-losen Handynutzer: Das ist die virtuelle Sprachassistentin von Apple, die jede Sprache der Welt spricht und auf jedem Apple zuhause ist. Um ihre Hilfe in Anspruch zu nehmen, braucht der Nutzer des iPhone 6s noch nicht einmal mehr seine Hände. Die „Hey, Siri“-Funktion aktiviert sich über Sprache. Hollywood-Star Jamie Foxx erliegt im Werbespot für dieses neue Feature schon Siris Charme-Offensive, wie „Meedia“ zeigt. Und wofür das handlose Beantworten einer E-Mail nützlich sein kann, hat Apple auch eine Idee:

Die Zahlen der Woche: Schauriges auf Twitter

Zwar sind die USA wirtschaftlich gesehen nicht der Spitzenreiter im Export, bei den kulturellen Exporten könnte man sie allerdings als Weltmeister bezeichnen. Und das nicht nur wegen Coca-Cola und Hollywood. Auch Festtage exportiert das Land fleißig – wie zum Beispiel der Valentinstag zeigt. Aber auch das Gruselfest Halloween ist mittlerweile weit über die Grenzen der Vereinigten Staaten ein Datum im Festkalender. Das zeigen auch die Zahlen, die Twitter vorgelegt hat: 74.000 Halloween-Tweets hat der Kurznachrichtendienst in der letzten Oktoberwoche in Deutschland gezählt. Die meist diskutiertesten Themen sind dabei Parties, Dekoration und Rezepte. Auch in den sozialen Netzwerken wird sich also gegruselt.

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