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Meinungsforschung genießt hohes Ansehen

Die Deutschen haben insgesamt eine positive Einstellung gegenüber der Meinungsforschung. Das belegt eine Umfrage des Anbieters von Wahl- und Politikforschung in Deutschland, Infratest Dimap, unter 1.000 Wahlberechtigten ab 18 Jahren. Danach stimmten 89 Prozent der Aussage zu, dass „Meinungsumfragen wichtig sind, da man sich ein Bild machen kann, wie die Bevölkerung zu verschiedenen Themen steht“. Demgegenüber habe nur jeder Zehnte die Bedeutung solcher Erhebungen in Frage gestellt.

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„Es wird deutlich, dass die Bürger einen klaren Unterschied machen zwischen lästigem Telefonmarketing und solchen Meinungsumfragen, die einen journalistischen und wissenschaftlichen Wert haben. Das ist für dieses Jahr mit vielen Wahlkämpfen und daher auch vielen Politikumfragen ein beruhigendes Signal“, erläutert Jörg Schönenborn, Chefredakteur beim WDR-Fernsehen die Ergebnisse.

Ausgeprägt sei auch das Vertrauen in die Befunde der Meinungsforscher, die 77 Prozent „im Großen und Ganzen für vertrauenswürdig“ halten. Lediglich 18 Prozent stimmten dieser Aussage „eher nicht“ beziehungsweise drei Prozent „gar nicht“ zu. Besonders gewürdigt werde der Informationsgehalt von Bevölkerungsbefragungen, da 65 Prozent angegeben hätten, durch Umfragen „oft neue und interessante Informationen“ erhalten zu haben. Die in Wahlzeiten steigende Zahl stoße zwar nicht überall auf Beifall, doch hätte es nach Meinung von 55 Prozent „in letzter Zeit nicht zu viele Meinungsumfragen“ gegeben. Die Zahl derer, die diese Umfrage als wichtige Informationsquelle ansehen sei gegenüber 2006 sogar um sieben Prozentpunkte gestiegen.

www.infratest-dimap.de

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