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Marty McFly, Luke Skywalker und eine gruselige Nazi-Puppe

Unser Wochenrückblick mit Nivea als starke Marke, Marty McFly als Wochenliebling und Niersdorf unter Verdacht

Am Mittwoch war es soweit: Marty McFly und der "Doc" erreichten endlich die Zukunft. Die näher rückende Star Wars-Premiere lässt schon jetzt die Kassen klingeln. Deutschland wählt die beliebtesten Marken des Jahres. Bastian Schweinsteiger erfährt eine ziemlich unpassende Ehrung.

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Die Ankunft der Woche: Marty McFly ist da

Der 21.10.2015 ist kein Tag wie jeder andere – zumindest für die Fans des Sci-Fi-Klassikers „Zurück in die Zukunft“. Denn an diesem Tag landen Marty McFly und Doc Brown in der Zukunft. Das nahmen nicht nur viele Nutzer in sozialen Netzwerken zum Anlass, um die erwartete Ankunft der beiden Zeitreisenden zu feiern. Auch die Tagesschau machte mit: Sprecherin Linda Zervakis vermeldete via Facebook die Nachrichten aus Martys Zukunft.

Nicht fehlen am „Zurück in die Zukunft“-Gedächtnistag durfte natürlich der DeLorean, mit denen der Doc und Marty durch die Zeit reisten. Es fanden sich nicht nur zahlreiche Meldungen über Sichtungen des Fahrzeugs in den sozialen Netzwerken, eine Studentengruppe aus Belfast baute das Wunderfahrzeug nach. Die erwartete Ankunft war auch eine gute Gelegenheit sich zu fragen, welche Technologie aus „Zurück in die Zukunft“ heute tatsächlich Realität geworden sind. Zwar fliegen die Autos noch nicht, dafür aber Drohnen. Und Wearables gibt es mittlerweile auch. Welche technischen Prophezeiungen aus der Trilogie noch wahr geworden sind.

Doch was würden eigentlich die beiden Zeitreisenden zu unserer Zukunft sagen, hätte ihr DeLorean tatsächlich am Mittwoch in unserer Zeit Halt gemacht? US-Talkmaster Jimmy Kimmel hat es rausgefunden, denn Marty und der Doc platzten in seine Live-Sendung:

Die Frage der Woche: Wo ist Luke Skywalker?

Was haben Mickey Mouse und Darth Vader gemeinsam? Auf den ersten Blick erst einmal gar nichts. Die freundliche Maus strebt die Unterhaltung der Massen an, der Lord mit dem Helm die Weltherrschaft. Dennoch haben die beiden Figuren mehrere Gemeinsamkeiten: Beide sind Eigentum des Disney-Konzerns. Die Mickey Mouse schon von Beginn an, Darth Vader seit dem Tag, als Star-Wars-Erfinder George Lucas seine Rechte an den Konzern verkaufte. Und das führt zu einer weiteren Gemeinsamkeit von Maus und Lord. Mit beiden lässt sich viel Geld verdienen.

 „Star Wars: Das Erwachen der Macht“ – so heißt die von Fans sehnlichst erwartete siebte Episode der Saga, die am 17. Dezember in die Kinos kommen wird. Schon die Aufmerksamkeit, die die Premiere des Trailers begleitet hat, lässt erwarten, dass der Film die Kassen des Disney-Konzerns ziemlich voll werden lassen dürfte. Und dann ist da ja noch das Merchandising, ein Vertriebskanal mit dem der Mickey-Mouse-Konzern schon reichlich Erfahrung hat. Das zeigt ein Blick in die Filiale des Spielzeughändlers Toys“R“Us am New Yorker Times Square, wie „Meedia“ berichtet: Lichtschwerter, Darth Vader und Yoda-Köpfe, wohin das Auge reicht. Dazu kommen noch Bücher und ein Computerspiel, das rund 180 Millionen Dollar in der Entwicklung gekostet haben soll.

Und auch mit dem Spannungsbogen kennen sich die Disney-Strategen aus: Denn obwohl der Trailer zahlreiche altbekannte Gesichter und Figuren zeigt, bleibt eine Frage offen: Wo ist Luke Skywalker? Der Sohn von Darth Vader fehlt im Trailer, wie „Handelsblatt.com“ berichtet. Die Beantwortung dieser Frage dürfte dem Disney-Konzern wahrscheinlich ein Rekord-Eröffnungswochenende bescheren.

Die Diskussion der Woche: Das Sommermärchen und „Der Spiegel“

Die Besonderheit des Märchens liegt auch in seinem Ende. Das ist im Allgemeinen das sogenannte „Happy End“. Auch Deutschland hat so ein Märchen, das Sommermärchen. Es war die  Fußballweltmeisterschaft 2006, die die Bundesrepublik ausrichtete. Die Deutschen zeigten sich als offene und freundliche Gastgeber, das Land entdeckte seinen Patriotismus und geregnet hatte es auch kaum. Ende gut, alles gut? Nicht ganz. Denn wie „Der Spiegel“ berichtet, soll bei der Vergabe der Fußballweltmeisterschaft nicht alles sauber gelaufen sein. Der DFB bestreitet, das Nachrichtenmagazin hält an seiner Darstellung fest. „Und sie lebten glücklich bis ans Ende aller Tage“ scheint in diesem Märchen nicht so wirklich ans Ende zu passen. Die ganze Geschichte hat „Meedia“ zusammengefasst.

Die Gewinner der Woche: Die Marken des Jahres

Wir vertrauen ihnen und sie sind oft unbemerkt Teil des Lebens geworden: Marken. Die einen allerdings mehr als andere. Das Marktforschungsinstitut YouGov hat verschiedene Altersgruppen nach ihren Präferenzen befragt und nun die „Marke des Jahres 2015“ in Deutschland gekürt.

Eine Marke, die es nicht zu den beliebtesten geschafft hat, ist Thyssen Krupp. Der Gerechtigkeit halber muss gesagt werden, dass wahrscheinlich die wenigsten deutschen Verbraucher Stahlerzeugnisse auf ihrer Einkaufsliste stehen haben. Dennoch kämpfte der deutsche Traditionskonzern in den letzten Jahren mit schlechten Ergebnissen und Skandalen, die das Image beschädigten. Da kann eine Typveränderung helfen. Im Falle von Thyssen Krupp ist das eine Typoveränderung. Das Logo der Marke wird aufgefrischt und die Schrift verändert. Welche Unternehmen in der letzten Zeit ebenfalls das Logo liften ließen, hat „Wirtschaftswoche Online“ aufgeschrieben.

Der Grusel der Woche: Nazi-Puppe mit Schweini-Gesicht

Karl Lagerfeld, „Hunger Games“-Star Jennifer Lawrence und das royale Paar William und Kate haben etwas gemeinsam: Sie alle wurden in Plastik verewigt – als Spielzeugpuppen. Wer das schafft, kann sich getrost zurücklehnen und als Star fühlen. Fußballer Bastian Schweinsteiger allerdings dürfte sein Plastik-Ebenbild allerdings nicht besonders lustig finden. Denn die Spielzeugpuppe kommt weder vom Barbie-Hersteller Mattel, noch hat er seine Einwilligung gegeben. Zudem ziert sein Gesicht die Miniaturausgabe eines Wehrmachtsoldaten. Für rund 108 Euro verkauft ein chinesischer Hersteller die Soldatenpuppe „Bastian“ in diversen Online-Shops. Ziemlich unpassend, findet auch Bastian Schweinsteiger und will gegen den Hersteller vorgehen, wie „Welt Online“ berichtet.

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