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Marktforschungsunternehmen kommen zu unterschiedlichen Ergebnissen

Die Stimmung der Deutschen hellt sich allmählich auf. Sie erwarten offensichtlich, dass es mit der wirtschaftlichen Entwicklung aufwärts geht. Entsprechend positiv beurteilen sie auch, wie sich ihr persönliches Einkommen entwickeln wird.

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Jedoch ist bei
der Interpretation dieser Entwicklung weiterhin Vorsicht geboten:
denn die Anschaffungsneigung, die im Vormonat kräftig angestiegen
war, bleibt weiterhin ein „Wackelkandidat“.

Der Entschluss der Bundesregierung, die Steuerreform vorzuziehen,
sowie der Kompromiss von SPD und CDU/CSU zur Reform des
Gesundheitswesens stärkt offensichtlich die Zuversicht der
Verbraucher.

Die Ergebnisse des ifo-Geschäftsklimaindex, wonach
deutsche Unternehmer trotz aktuell eher bescheidener Auftragslage
leicht optimistisch in die Zukunft blicken, bestätigt sich auch bei
den in der GfK-Konsumklimastudie erfassten Indikatoren zur
Verbraucherstimmung.

Nach dem deutlichen Anstieg im Vormonat legt der Indikator
Konjunkturerwartung in diesem Monat erneut um 2,6 Punkte zu. Der
Indikator Einkommenserwartung steigt mit 1,4 Punkten bereits zum
vierten Mal in Folge. Dagegen setzt die Anschaffungsneigung die
Aufwärtsentwicklung des Vormonats nicht fort und büßt 4,2 Punkte ein.

Ähnlich wie bei den Unternehmern beruht der leicht gestiegene
Optimismus der Verbraucher eher auf Hoffnungen als auf reale
Verbesserungen der eigenen Situation. Offensichtlich glauben die
Konsumenten, dass politisch endlich etwas angepackt wird und
Maßnahmen in die Wege geleitet werden, die aus der derzeitig
konjunkturell schwierigen Situation herausführen.

Die repräsentative Umfrage des Ifo-Instituts, das für die Wirtschaftswoche die Bundesbürger befragt, kommt dagegen zu einem anderen Ergebnis: Obwohl der Ifo-Geschäftsklimaindex bereits zum dritten Mal in Folge angestiegen ist, bezweifeln 71 Prozent der Deutschen, dass es mit der Wirtschaft wieder aufwärts geht. Nur 27 Prozent der Befragten sind der Meinung, es gehe jetzt wieder aufwärts. Zwei Prozent machten keine Angaben. Befragt wurden am vergangenen Wochenende 1.000 Bundesbürger ab 16 Jahren.

www.gfk.de

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