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Marktforschung im Web 2.0

Das Web 2.0 zeichnet sich durch eine aktive Einbeziehung der Nutzer in die Produktion von Web-Inhalten aus. Hierzu gehört neben Meinungen zu Produkten auf Bewertungs-Portalen auch die Diskussion zu aktuellen Themen in Blogs und Online-Communities.

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von Matthias Hallmann

Die Bereitschaft der Nutzer zur Content-Generierung wird zunehmend auch für die Entwicklung neuer Konzepte in den Unternehmen genutzt (Crowdsourcing). Dadurch ergeben sich zwei Anwendungsfelder für die Marktforschung. Zum einen können die vom Nutzer im Web erstellten Inhalte ausgelesen und aufbereitet werden (Social Media Monitoring). Diese Methode ist insbesondere dazu geeignet, neue Anwendungen und Entwicklungen sowie neue Produkte frühzeitig (Pre Launch) beurteilen zu können, zum Beispiel im Rahmen der Trendforschung, des Risikomonitorings sowie zur Erfolgskontrolle von Werbemaßnahmen. Zum Anderen können Nutzer von Web 2.0-Anwendungen gezielt im Rahmen qualitativer Studien befragt werden.

Allerdings eignet sich das Web 2.0 nur eingeschränkt für die quantitative Forschung, weil die Nutzerschaft von Blogs oder geschlossenen Communities nun einmal nicht für die gesamte Internet-Nutzerschaft repräsentativ ist. So unterscheiden sich die Nutzer von hotel.de oder hrs.de, die dort auch aktiv Hotelbewertungen eingeben, deutlich von der hotelbuchenden Internet-Nutzerschaft insgesamt. Besonders „begeisterte“ und besonders unzufriedene Kunden sind darüber hinaus stärker motiviert von Ihren Erfahrungen zu berichten. Rückschlüsse von der einen „Web 2.0-aktiven“ auf die andere „passive, eher konsumierende“ Zielgruppe sind damit nur sehr eingeschränkt möglich.

Über den Autor:
Matthias Hallmann ist Geschäftsführer der Niederlassung der Innofact AG in Hamburg.

www.innofact.de

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