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Marketing-Hieb gegen Trump, Putin und Erdogan: Fritz-Kola provoziert mit neuer Kampagne

Mit der Kampagne #menschwachauf will Fritz-Kola Politiker wachrütteln

Der G20-Gipfel in Hamburg rückt in greifbare Nähe – und auch Donald Trump, Wladimir Putin und Recep Tayyip Erdoğan werden der Hansestadt einen Besuch abstatten. Der Hamburger Brausehersteller Fritz-Kola nutzt das Gipfeltreffen für eine provokante Kampagne und will mit Bildern, die die drei schlafende Politiker zeigen, möglichst viele Leute motivieren, politisch aktiv zu werden und "aufzuwachen".

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Trump, Erdogan und Putin: Die drei umstrittenen Staatschefs sind die Anti-Helden der neuen Marketingkampagne „mensch, wach auf!“ von Fritz-Kola. Deutschlandweit werden dafür die schlafenden Politgrößen Trump, Putin und Erdogan auf großen Plakatwänden abgebildet, wie beispielsweise vor dem Kunstverein Hamburg.

Die Kampagne wurde von Blood Actvertising entwickelt, die Illustrationen stammen von den Hamburger Künstlern Suto Suto.Kritisiert werden damit „alle Politiker, die vor den Missständen dieser Welt die Augen verschließen, anstatt etwas zum Positiven zu verändern“, erklärt das Hamburger Unternehmen fritz-kulturgüter GmbH in einer Pressemitteilung. Begleitet wird die Kampagne von Edgar-Cards, die seit dem 22. Juni ausliegen und ebenfalls die drei schlafenden Politiker zeigen. Weiterhin liegen Protestschilder und Poster mit #menschwachauf in Kiosken und im Handel aus und können dort gratis mitgenommen werden.

Gewaltfrei aktiv werden beim G20-Gipfel

Am 7. und 8. Juli findet in Hamburg der G20-Gipfel statt. Die fritz-kulturgüter GmbH will mit „mensch, wach auf!“ Menschen in Hamburg und ganz Deutschland dazu aufrufen, gewaltfrei aktiv zu werden und ihre Meinung zu äußern. „Was mir wichtig ist: Mund aufmachen und Haltung zeigen. Für einen friedlichen G20-Gipfel und dass bedeutsame Themen wie soziale Ungerechtigkeit, Umweltzerstörung und Ausbeutung keine Randthemen bleiben,“ sagt Geschäftsführer Mirco Weigert.

Weltoffenheit und Toleranz statt teure Elbphilharmonie

Durch die Auswahl Hamburgs als Austragungsort des politischen Großereignisses wurden bereits viele Einschränkungen für die Anwohner und Gewerbetreibende angekündigt. Aktuellen Hochrechnungen zufolge werden mindestens 130 Millionen Euro in den Gipfel fließen. Geld, das nach Meinung Wiegerts woanders besser investiert wäre: „Hamburg soll lieber auf schicke Fotos in der Elbphilharmonie verzichten und das Stadtbild lassen, wie es ist. Sonst hat das nichts mehr mit unseren Werten zu tun.“ Gemeint seien Werte wie Weltoffenheit, Toleranz und Umweltbewusstsein.

Spenden pro veröffentlichter Meinung

„mensch, wach auf!“ wird von dem gleichnamigen Hashtag #menschwachauf begleitet. fritz-kola spendet pro veröffentlichter Meinung, die auf Twitter und Instagram unter #menschwachauf gepostet wird, einen Betrag an die evangelische Obdachlosenhilfe. Für 100 Beiträge unterstützt fritz-kola die Initiative mit 1.000 Euro, für 500 mit 2.000 und für 1.000 Beiträge mit insgesamt 5.000 Euro. „Mit dieser Spende werden Menschen unterstützt, deren Leben von der Austragung des Gipfels und den damit verbundenen Sicherheitsvorkehrungen besonders betroffen sind – denn Obdachlose werden in diesen Tagen aus dem vom Gipfel betroffenen Bereich vertrieben“, erklärt das Unternehmen.

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