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Video und Social Media: Marketer wollen 2017 ihre Marketing-Strategie anpassen

Von der Marketing Attribution erwarten die Befragten, dass man den Output in Einblicke und Handlungen umwandeln kann. Doch das ist das größte Haupthindernis

Als größte Marketing-Herausforderung identifizieren zwei Drittel der für eine Studie Befragten die Traffic- und Lead-Generierung. Der Erstkontakt mit potenziellen Kunden ist dabei die größte Hürde. Auf Rang zwei: der Nachweis des Return on Investment (ROI). Er wird von 43 Prozent der Marketer als schwierig empfunden.

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Auf der dmexco 2016 präsentiert Hubspot, Anbieter einer Inbound-Marketing- und Sales-Plattform, die achte Ausgabe des Marketing- und Sales-Reports „State of Inbound“. Darin heißt es, dass 72 Prozent der Marketing-Verantwortlichen, die den ROI berechnen, auch die eigene Strategie als effektiv beurteilen. Und wer die Marketing-Effektivität belegt, kann die Wahrscheinlichkeit auf ein steigendes Marketing-Budget um 60 Prozent erhöhen.

Inken Kuhlmann, Team Manager Growing Markets bei HubSpot, betont die Notwendigkeit der Kalkulation: „Die richtigen Kennzahlen sind für Marketer erfolgsentscheidend. Der ROI ist nicht nur eine Argumentationsgrundlage für Budgeterhöhungen, sondern hilft auch zu beurteilen, welche Investitionen sich wirklich lohnen oder noch optimiert werden müssen.“

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Vier von zehn Vertriebsmitarbeitern recherchieren selbst

Im Jahr 2017 wollen Marketer laut Hubspot-Studie mehr denn je auf eine quantifizierbare Art und Weise zum wirtschaftlichen Erfolg ihrer Unternehmen beitragen. Von den Befragten legen fast drei Viertel (74 Prozent) ihr Hauptaugenmerk darauf, aus Leads auch zahlende Kunden zu machen, gefolgt von der Erhöhung des Website-Traffics (57 Prozent) und der Steigerung der Einnahmen, die durch Bestandskunden generiert werden (46 Prozent).

Auch beim Vertrieb stehen Vertragsabschlüsse oben auf der Prioritätenliste: 70 Prozent wollen mehr Deals abschließen, 47 Prozent wollen dies effizienter tun und für 31 Prozent steht die Schnelligkeit dabei im Vordergrund. Für die Verwirklichung der gemeinsamen Ziele ist Teamwork gefragt. Bislang sind für nur zwei von zehn Vertriebsmitarbeitern Marketing-Leads die Hauptquelle für ihre Kontaktaufnahme. Der überwiegende Teil recherchiert vorwiegend selbst (38 Prozent) oder erhält Kontakte über Empfehlungen (36 Prozent). Dabei bescheinigen sechs von zehn Vertriebsmitarbeitern Inbound-Leads die höchste Qualität.

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Video und Social Media immer gefragter

Die „State of Inbound“-Studie wirft auch einen Blick auf Marketing-Trends und bestätigt die wachsende Bedeutung von Video und Social Media. Marketer wollen im kommenden Jahr ihre Marketing-Strategie anpassen und stärker in geeignete Plattformen investieren: Von den Umfrageteilnehmern setzen 46 Prozent auf Youtube, 33 Prozent verstärken ihre Präsenz in Facebook Video, gefolgt von Instagram mit 30 Prozent.

Während Social Media im Marketing einen immer größeren Stellenwert einnehmen, wird der Erfolg klassischer Anzeigenwerbung in Zweifel gezogen: 34 Prozent der europäischen Marketer weisen Print-Anzeigen als überwertet aus, gefolgt von Online-Anzeigen mit 14 Prozent. Von den Marketern, die überwiegend auf Inbound-Maßnahmen wie Social Media, Suchmaschinenoptimierung oder Blogging setzen, beurteilen hingegen zwei Drittel die eigene Strategie als effektiv.

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Zur Studie: Für den Report wurden weltweit mehr als 4.500 Marketer und Verkaufsprofis befragt, darunter 1.288 Teilnehmer aus Europa. Die vollständigen Ergebnisse der europäischen Ausgabe des „State of Inbound“-Berichts stehen hier zum Download zur Verfügung.

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Kommentare

  1. Sehr interessante Zahlen! Entscheiden für gute Leads sind wohl einfach auch die Daten, welche Einem für die Leadgenerierung zur Verfügung stehen. Letzten Endes ist doch jede Kampage nur so gut wie die Adressen, mit welchen man zu arbeiten hat.

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