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Marketer als Einzelkämpfer

Positive Stimmungen und prima Prognosen prägen das Bild der „Planungsumfrage 2014“ unter Entscheidern. Zuversicht in Zukunft erzeugt im Marketing erneut mehr Erwartungen als im vorsichtigen Vertrieb. Frohgemute Marketer eröffnen Unternehmen zwar mehr Horizont, stehen mit Optimismus und Langfriststrategie aber oft allein da wie Einzelkämpfer.

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Vorbildliche Erfolgsbeispiele deutscher Unternehmen gibt es im Großen wie im Kleineren. Dabei ragen Bilanz und Perspektiven heraus, die Wolfgang Reitzle geschaffen hat: Der Vorstandsvorsitzende der Linde AG steigerte den Börsenwert um mehr als das Fünffache und den Unternehmenswert von 4,4 auf 26,5 Milliarden Euro. Linde habe sich in einem Umfeld, „das uns alle fordert, ganz gut behauptet“, sagte Reitzle jungst nahezu bescheiden. Er hinterlässt ein gut bestelltes Feld – soeben gab der Aufsichtsrat bekannt, dass der ehemalige BASF-Manager Wolfgang Büchele vom finnischen Chemieunternehmen Kemira zum 1. Mai 2014 als Thronfolger nach München wechselt. Beispiel zwei versteckt sich hinter dem Kürzel ISRA, das für „Intelligent Systems Robotics and Automation“ steht. Bei einer jährlich durchschnittlichen Umsatzsteigerung von stolzen 25 Prozent in den vergangenen 15 Jahren ist das Unternehmen profitabel gewachsen. CEO Enis Ersü und sein Managementteam sehen angesichts der anziehenden Dynamik für das laufende Geschäftsjahr äußerst positive Perspektiven, die sie „mit gezielten Marketing- und Vertriebsmaßnahmen sowie der Einführung weiterer Innovationen“ in zählbaren Erfolg ummünzen wollen.

„Für Langfristdenke braucht es fröhliche Krieger“

Die aktuelle Stimmung im Marketing hat sich auch in unserer exklusiven „Planungsumfrage 2014“ im Vergleich zu den Vorjahreswerten weiter verbessert. Dabei fallen die Zahlen im Marketing mit einer Steigerung von 61 auf 65 Prozent der Nennungen für „sehr positiv“ oder „eher positiv“ deutlich besser aus als im Vertrieb. Dort sank der Wert sogar von 54 auf 50 Prozent. „Die Prognosen für das Jahr 2014 fallen jedoch in beiden Sparten gleichermaßen optimistisch aus“, betont Studienleiter Martin Smets von Innofact. In greifbaren Ergebnissen bedeutet das im Marketing für die zusammengefasst positiven Nennungen eine Steigerung: von 63 Prozent im Vorjahr auf jetzt 69 Prozent. Die positiven Prognosen im Vertrieb sind von 57 auf 67 Prozent angewachsen. Marktanalyst Thomas Lünendonk sagt dazu: „Unternehmen brauchen ein weiter gestecktes Ziel, aus dem Orientierung und Strategie hervorgehen. Für diese Langfristdenke braucht es Marketer als fröhliche Krieger. Gleichwohl wurde ich immer mehr für den Vertrieb ausgeben.“ (tg)

Die vollständige Titelstory lesen Sie in der jetzt erschienenen Printausgabe von absatzwirtschaft – Zeitschrift für Marketing. Sie erhalten die aktuelle Ausgabe 11/2013 in unserem Onlineshop: www.absatzwirtschaft-shop.de

Die Ergebnisse unserer Planungsumfrage können Sie hier downloaden.

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