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Markenlexikon

Product Placement

bezeichnet die deutlich sichtbare und damit werbewirksame Einbindung bzw. Platzierung von Markennamen, -logos und/oder -produkten gegen Entgelt als reale Requisiten in die Handlung von (1) Kinofilmen (z.B. BMW Z3, Z8 bzw. 7er in „James Bond“, (2) TV-Serien (z.B. Nokia bei „Alias“), (3) TV-Shows (z.B. Haribo, T-Mobile und Audi bei „Wetten dass“), (4) Büchern und Zeitungsberichten (z.B. Bulgari in „The Bulgari Connection“), (5) Liedern (z.B. Adidas in „My Adidas“ von Run-DMC) und (6) Videoclips (z.B. Marlboro in Sega-Rennspielen) zur Anreicherung von Marken (Brand Enrichment), wobei sich die Entgeltlichkeit von der kostenlosen Überlassung von Produkten über die freie Gewährung von Dienstleistungen bis zur Zahlung von Geld erstrecken kann.
Berndt und Uebelhart definieren Product Placement als „gezielte Platzierung eines Markenartikels … als reales Requisit in der Handlung eines Spielfilmes, einer Fernsehsendung oder eines Videoclips“ (in: Boltz/Leven (Hrsg.), Effizienz in der Markenführung, 2004, S. 467); im Falle von offen gegenüber dem Kunden kommunizierter Zusammenarbeit ist von „Branded Entertainment“ oder „Ad Funded Programming“ die Rede, wie im Fall von „Pampers TV“ (RTL2) und der „Chart Show – powered by McDonald’s“ (Pro7), wo die Werbepartner sogar Bestandteil des Namens der Sendung sind (vgl. hierzu auch die Entstehung des Begriffs „Soap-Opera“).

Synonym(e):

Schleichwerbung

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