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Markenlexikon

Marketing-Ästhetik

beschreibt „das Marketing von sensorischen Erlebnissen durch Unternehmens- oder Markenoutput …, der zur Unternehmens- oder Markenidentität beiträgt“ (Schmitt/Simonson, Marketing-Ästhetik, 1998, S. 41); Marketing-Ästhetik befasst sich mit der (1) Form (vs. Funktion) von Produkt- und Graphikdesign, z.B. der Produktverpackung, der (2) peripheren (vs. zentralen) Botschaft der Kommunikation, z.B. Musikuntermalung, der (3) symbolischen (vs. strukturellen) räumlichen Gestaltung, z.B. Erlebnisorientierung. Demgegenüber nennen Esch und Langner als sieben zentrale Dimensionen (zit. nach Esch, Markenführung, 2003, S. 198):
(1) Harmonie: Markenelemente passen zusammen und vermitteln die gleichen Assoziationen, (2) Modernität: Die Markenelemente werden als zeitgemäß empfunden, (3) Kultiviertheit: Reflexion von Eleganz und Exklusivität der Marke, (4) Emotionalität: Auslösen positiver Emotionen (freundlich, warme, angenehme Wirkung), (5) Praktikabilität: Einfachheit der Handhabung von Produkten (insb. Verpackungen), (6) Komplexität: Aufgeräumtes, strukturiertes Design (vs. überladen und unübersichtlich) und (7) Vertrautheit: Grad der Vertrautheit mit einer Marke.

Synonym(e):

Marketing Aestetics

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