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Markenlexikon

Kurzzeitläden

beschreiben Läden bekannter Marken, die überraschend und meist unangekündigt „über Nacht“ auftauchen und nach wenigen Wochen bzw. Monaten wieder verschwinden: „Bei temporären Modeläden, die – pop! – in einem oft abgelegenen, heruntergekommenen Gebäude eröffnen, muss man sich mit dem Einkaufen sehr beeilen, weil die Pop-up-Stores schon nach ein paar Tagen, Wochen oder Monaten wieder verschwunden sind.“ (o.V., Bitte, was ist eigentlich ein Pop-up-Store?, in: Welt Online , 21.8.2008)
Nachdem das ungewöhnliche Vermarktungskonzept zunächst nur von Szenemarken und Avantgarde-Modelabels wie Comme des Garçons und Bathing Ape (BAPE) eingesetzt wurde, werden Kurzzeitläden zunehmend auch von Marken wie Adidas, Nivea und Louis Vuitton dazu genutzt, die eigene Marke durch aufwendige Markeninszenierungen erlebbar zu machen. Kurzzeitläden bieten sich zudem für Markenhersteller an, die ansonsten über keine eigenen Läden verfügen und auf diesem Wege Besonderheiten ihrer Marke, z.B. eine neue Kollektion oder Produktserie, zumindest punktuell selbst inszenieren möchten.

Synonym(e):

Pop-up-Stores

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