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Markenlexikon

Ingredient Branding

Form einer Markenallianz im B-2-B Bereich für mehrstufige Märkte, bei der Materialien, Komponenten oder Teile markiert werden, die in anderen Produkten zum Einsatz kommen und deren Leistung vom Endkunden als eigenständiger Bestandteil dieser Produkte wahrgenommen wird; entscheidend ist, dass es sich um wesentliche Bestandteile des Endprodukts handelt, wobei zwischen Begleitenden Marken und Verarbeitungsmarken unterschieden werden kann. Grundsätzlich bieten sich InBrands als Weg aus der Anonymität auf nachgelagerten Stufen an mit denen ein Nachfragesog (Pull-Effekt) von Endkundenseite her erzeugt werden kann. Baumgarth zufolge lässt sich Ingredient Branding verstehen als „Markenpolitik investiver Verbrauchsgüter, die aus der Sicht der jeweiligen Zielgruppe eie Marke darstellen“ (in: Esch (Hrsg.), Moderne Markenführung, 4. Aufl., 2005, S. 462); Ziel der mehrstufigen Markenpolitik ist es Demmler zufolge, „wesentliche Komponenten eines Gesamtprodukts, „essential ingredients“, die für den Kunden vormals nicht in Erscheinung traten, bis zum Endverbraucher hin zu markieren und dadurch Gewinn bringend aufzuwerten.“ (Geleitwort Microban, in: Pförtsch/Müller, Die Marke in der Marke, 2006, S. XI)

Synonym(e):

InBranding Komponentenmarke Component Brand

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