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Markenlexikon

Franchising

Vertikales Vertriebssystem, bei dem der Kontraktgeber (Franchisor) auf Basis einer langfristig angelegten Kooperation rechtlich selbständigen Kontraktnehmern (Franchisees) gegen eine Franchisegebühr (Royalty) das Recht einräumt, Leistungen unter Nutzung des Markennamens des Franchisegebers anzubieten (Vertriebslizenz): „Der Franchisegeber gibt die Erlaubnis, seine Geschäftsidee – also Namen, Know-how und Marketing – zu nutzen. Der Franchisenehmer führt die Niederlassung im Rahmen eines festgelegten Konzeptes – aber auf eigenes Risiko.“ (Schlesiger/Ullrich, Reduziertes Risiko, in: Capital, 9/2005, S. 73).Dem Deutschen Franchise-Verband zufolge lässt sich Franchising definieren als „vertikal-kooperativ organisiertes Absatzsystem rechtlich selbstständiger Unternehmer auf der Basis eines vertraglichen Dauerschuldverhältnisses. Dieses System tritt auf dem Markt einheitlich auf und wird geprägt durch das arbeitsteilige Leistungsprogramm der Systempartner sowie durch ein Weisungs- und Kontrollsystems zur Sicherstellung eines systemkonformen Verhaltens. Das Leistungsprogramm des Franchise-Gebers besteht aus einem Beschaffungs-, Absatz- und Organisationskonzept, dem Nutzungsrecht an Schutzrechten, der Ausbildung des Franchisenehmers und der Verpflichtung des Franchisegebers, den Franchisenehmer laufend und aktiv zu unterstützen und das Konzept ständig weiterzuentwickeln. Der Franchise-Nehmer ist im eigenen Namen und auf eigene Rechnung tätig; er hat das Recht und die Pflicht, das Franchise-Paket gegen Entgelt zu nutzen. Als Leistungsbeitrag liefert er Arbeit, Kapital und Information.“ (Existenzgründung mit System, 2003, S. 3)

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