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Markenlexikon

Erlebnismarketing

beschreibt Weinberg zufolge „sinnliche Konsumerlebnisse, die in der Gefühlswelt des Konsumenten verankert sind und ihre Werte, Lebensstile und Einstellungen beeinflussen“ (Erlebnismarketing, 1992, S. V). Ähnlich betont Mikunda, dass erfolgreiche Erlebniskonzepte „die Sehnsucht nach dem Entertainment mit ehrlichen, großen Gefühlen, mit echten Materialien und hochwertigem Design, mit Lebenshilfe im Alltag, mit der Seelenmassage zwischendurch für den gestressten Kunden [verbinden]“ (Marketing spüren, 2007, S. 17). Bei Erlebnisangeboten handelt es sich Schulze zufolge um angebotene Leistungen, deren „Nutzen überwiegend in erlebnisbezogenen Begriffen definiert wird (schön, spannend, gemütlich, stilvoll, interessant usw.)“ (Die Erlebnisgesellschaft, 2000, S. 735). Ähnlich definiert Kilian Erlebnisse als „individuell wahrgenommene Ereignisse, die in der Gefühls- und Erfahrungswelt der Konsumenten entstehen und in der Innenperspektive ihre subjektiv empfundene, Nutzen stiftende Wirkung im Moment der situationsbezogenen Inanspruchnahme entfalten.“ (Erlebnismarketing und Markenerlebnisse, in: Florack/Scarabis/Primosch (Hrsg.), Psychologie der Markenführung, 2007, S. 347).

Synonym(e):

Experiential Marketing

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