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Markenlexikon

Ambush-Marketing

beschreibt die Kommunikationsstrategie eines werbetreibendes Unternehmens, das durch unerlaubtes „Trittbrettfahren“ von einem Anlass profitiert, ohne selbst (offizieller) Sponsor zu sein und die Veranstaltung oder den Event finanziell zu unterstützen (engl. Hinterhalt bzw. im Hinterhalt liegende Truppen/Guerillas bzw. Überfall aus dem Hinterhalt). Es handelt sich somit um „Unternehmen, die sich ohne offizielle Erlaubnis an Sportereignisse hängen“ (Schneider, Olympisches Ringen, in: Capital, 8/2005, S. 58) und auf diese Weise fremde Events als Sprungbrett in die Öffentlichkeit nutzen. Erreicht wird dies durch die „Okkupierung von Veranstaltungen, die vom direkten Wettbewerber gesponsert sind.“ (Bothe, Guerilla Attack, in: Promotion Business, Nr. 3, Juni 2006, S. 18). Ziel des Ambush-Marketing ist es, von den Beworbenen als vermeintlicher Sponsor wahrgenommen zu werden und auf diese Weise von der Sportveranstaltung zu profitieren, z.B. durch erhöhte Aufmerksamkeit bzw. positiven Imagetransfer.

Synonym(e):

Parasite-Marketing Schmarotzer-Marketing

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