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Marken, die heute noch keiner kennt

Die Deutsche Bank Research prognostiziert der Franchise-Wirtschaft auch in den kommenden Jahren ein überdurchschnittliches Wachstum. Die Forscher stellten ihre neue Studie "Franchising in Deutschland wird erwachsen" vor.

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Rückblickend konnte die Franchise-Wirtschaft, basierend auf Vertriebskooperationen selbstständiger Unternehmer, bereits in den vergangenen zehn Jahren den Umsatz von 13 Milliarden Euro im Jahr 1996 auf 38 Milliarden Euro in 2006 nahezu verdreifachen. Laut Studie wird für das Jahr 2015 bei konservativer Berechnung ein weiterer Anstieg auf 70 Milliarden Euro vorausgesagt. Als Wachstumstreiber gelten neue Geschäftsfelder im Gesundheitswesen, im Bildungsbereich und im Umwelt- und Energiesektor. „Franchise ist ein überaus innovatives Geschäftsfeld“, so Professor Norbert Walter, Chefvolkswirt der Deutschen Bank,“und wir sind sicher, dass hier kommende Marken entstehen werden, die heute noch niemand kennt.“

Die Franchise-Klassiker Gastronomie und der immer stärker nachgefragte Dienstleistungssektor gelten weiter als Wachstumsbranchen. Eine leichte Abschwächung wird dem Handel attestiert, der Grund hierfür ist die schwache Einzelhandelskonjunktur der vergangenen Jahre insgesamt. Trotz gesetzlicher Restriktionen ist das Handwerk in der deutschen Franchise-Wirtschaft nahezu stabil mit sieben Prozent vertreten.

Die gesamtwirtschaftliche Bedeutung des Franchisings wird in der Studie durch einen eindrucksvollen Vergleich belegt. Die Franchise-Wirtschaft konnte bereits zwischen 1996 und 2006 den nominalen Umsatz um fast elf Prozent pro Jahr erhöhen, dagegen legte das Bruttoinlandsprodukt (BIP) nur um zwei Prozent pro Jahr zu. Mittelfristiges Wachstumspotenzial sieht Hans-Joachim Frank, Leiter der Deutschen Bank Research für die deutsche Franchise-Wirtschaft im Gesundheitswesen. Neben den Optikern, die seit Jahrzehnten mit Franchise-Partnern den Markt erfolgreich durchdringen, wird medizinischen Versorgungszentren, Franchise-Arztpraxen und dem Apothekenmarkt eine positive Entwicklung vorausgesagt.

Andreas Arndt vom Executiv Committee der Deutschen Bank, erkennt aufgrund der Studienergebnisse aber nicht allein im Inland ein deutliches Wachstumspotential für Franchise-Unternehmen. Arndt wies auf die erfolgreiche Eroberung ausländischer Märkte mit Franchise-Partnern hin. Denn viele Unternehmen, die in Deutschland bereits etabliert sind, könnten mit sogenannten Master-Franchise-Partnern ins Ausland expandieren. Das Expansionsmodell Franchising birgt den Vorteil, dass ein nationaler Marktkenner die Marke des deutschen Franchise-Gebers übernimmt und im ausländischen Zielmarkt einführt.

Das größte Wachstumshemmnis der Franchise-Wirtschaft sehen Deutsche Bank, Bundeswirtschaftsministerium und der Deutsche Franchise-Verband in der Finanzierung. Regionale und umständliche Vergabeprozesse verzögern die Kreditvergaben. Die Deutsche Bank als Bank des Mittelstandes hat, gemeinsam mit dem Deutschen Franchise-Verband, ein spezielles Angebotspaket entwickelt. Damit soll dieses Hemmnis für Franchise-Gründer abgebaut werden.

Die Studie: „Franchising in Deutschland wird erwachsen“ steht zum kostenlosen Download bereit.

Der Deutsche Franchise-Verband e.V. ist seit 1978 zentraler Repräsentant der deutschen Franchise-Wirtschaft und vertritt die Branche auf nationaler und internationaler Ebene. Durch die Überprüfung der Unternehmen bei ihrer Aufnahme und die verbindlichen Richtlinien für faires Franchising, stellt der DFV die Qualitätsgemeinschaft der Franchise-Branche dar.

Abdruck honorarfrei – Belegexemplar erbeten

Ansprechpartnerin:

Deutscher Franchise-Verband e.V.

Pascale Taube

Luisenstr. 41, 10117 Berlin

Tel. 030/ 278 902-12, Fax: -15

E-Mail: taube@franchiseverband.com

Internet: www.franchiseverband.com

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