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Mag ich nicht, beschenke ich nicht – keine Kompromisse zu Weihnachten

Weihnachten ist das Fest der Liebe, der Besinnlichkeit und des Schenkens - gelegentlich aber auch des Pflichtgefühls. Laut einer repräsentativen Umfrage des Cashback-Portals Shoop.de sind die Deutschen jedoch recht rigoros darin, wen sie beschenken und wen nicht: Wer nicht gemocht wird, bekommt auch keine Geschenke. So verzichten zwölf Prozent darauf, den nervigen Schwiegereltern ein Geschenk zu machen und bei 16 Prozent müssen auch die neugierigen Nachbarn auf weihnachtliche Präsente verzichten.

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Bei einigen Deutschen siegt dann aber doch das schlechte Gewissen, sodass auch Menschen beschenkt werden, die man eigentlich gar nicht mag. Immerhin fünf Prozent der Deutschen beschenken also die nervigen Schwiegereltern, bei vier Prozent wird der ungeliebte Chef mit einem Geschenk bedacht und bei drei Prozent der Deutschen geht auch die restliche bucklige Verwandtschaft bestehend aus Tanten, Onkel und Cousinen nicht leer aus.

Die Schwiegereltern finden in diesem Fall trotz Antipathie recht persönliche Präsente unterm Weihnachtsbaum: 15 Prozent bekommen Fotos oder Fotokalender und 10 Prozent sogar etwas Selbstgemachtes. Doch auch Präsente der Kategorie „auf Nummer sicher gehen und sich nicht zu viel Mühe machen“ sind dabei, beispielsweise Gutscheine (15 Prozent) oder eine Flasche Wein (10 Prozent). In jedem Falle investiert fast die Hälfte der Deutschen (48 Prozent), die ihre Schwiegereltern nicht leiden können nur maximal 20 Euro in ihre Geschenke. Pflichtgeschenke für die unbeliebte Verwandtschaft fallen ebenfalls in die Kategorie „Geschenke, die eigentlich niemand braucht“ – hier verschenken die Deutschen am liebsten Gutscheine, Badezusätze oder Schokolade (je 10 Prozent) im Wert von 10-20 Euro (18 Prozent) oder sogar 51 bis 100 Euro (18 Prozent). Die neugierigen Nachbarn werden mit Vorliebe mit Schokolade (13 Prozent) für maximal 20 Euro (16 Prozent) abgespeist.

Einige Deutsche haben offenbar die Hoffnung, sich mit einem teuren Geschenk zu Weihnachten beim Chef beliebt zu machen, denn immerhin jeder Neunte (11 Prozent) gibt zwischen 51 und 100 Euro für den ungeliebten Chef aus.

Ideen für die Lieblingsmenschen

Beim Beschenken des Partners und des engen Familienkreises werden die Deutschen dann deutlich kreativer und auch spendabler: Zwar zählen Schmuck und Parfüm (je 11 Prozent) für den Partner nach wie vor zu den Evergreens unterm Tannenbaum, die insbesondere gerne von Männer verschenkt werden (Schmuck: 17 Prozent, Parfüm: 15 Prozent), doch auch Tickets für Konzerte, Theater oder Sportveranstaltungen (9 Prozent), Gutscheine (9 Prozent), Technik in allen Varianten (7 Prozent) sowie Reisen (5 Prozent) gehören zu den beliebtesten Präsenten für den Lieblingsmenschen. Das Geschenk für den Partner oder die Partnerin lassen sich die Deutschen dann auch einiges kosten: Mehr als jeder Vierte (26 Prozent) gibt zwischen 51 und 100 Euro aus, fast jeder Sechste (15 Prozent) zwischen 101 und 150 Euro und fast jeder Zehnte (9 Prozent) sogar 151 bis 250 Euro.

Bei den Eltern will man ungern etwas falsch machen, was sich in der Wahl der Geschenke niederschlägt. Gutscheine sind besonders beliebt (14 Prozent) und auch Fotos oder Fotokalender, etwas Selbstgemachtes oder Eintrittskarten für Veranstaltungen (jeweils 6 Prozent) legen die Deutschen gerne unter den elterlichen Weihnachtsbaum. Mehr als jeder Vierte (28 Prozent) gibt nur zwischen 21 und 50 Euro für diese Geschenke aus, jeder Fünfte (21 Prozent) investiert immerhin bis zu 100 Euro.

Minimalistische Weihnachten

Allerdings scheint der weihnachtliche Trend auch dahin zu gehen Absprachen zu treffen oder das Schenken auf einen kleinen Kreis zu beschränken, denn auch geliebte Menschen werden hierzulande zum Teil nicht beschenkt. So überraschen fast die Hälfte der Deutschen (47 Prozent) ihre Geschwister zu Weihnachten nicht und auch der beste Freund oder die beste Freundin geht bei 53 Prozent leer aus. Ähnlich ergeht es den Kollegen, die von 68 Prozent der Menschen hierzulande nicht beschenkt werden. Der Grundgedanke von Weihnachten sollte ohnehin die gemeinsame Zeit sowie ein fröhliches Miteinander sein und das geht auch ganz ohne Geschenk.

Zur Studie: Die repräsentative Umfrage wurde im November 2017 mit 1.024 Teilnehmern im Auftrag von Shoop.de von einem Online-Marktforschungsinstitut durchgeführt.

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