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„Made in Germany“ ist kein wichtiges Kaufkriterium

Beim Kauf einer Waschmaschine stehen für die deutschen Verbraucher Umwelt- und Verbrauchsaspekte vor dem Preis an erster Stelle. Das Herkunftsland der Geräte spielt nur noch eine untergeordnete Rolle. Zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative Umfrage des Düsseldorfer Marktforschungsinstituts Innofact.

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Die Erhebung unter 1 002 Kaufentscheidern von Haushaltsgroßgeräten zeigt, dass beim Neukauf von Waschmaschinen der Energie- und Wasserverbrauch sowie der Preis die dominierenden Kriterien sind. Das oft diskutierte Kriterium „Made in Germany“ bewerteten die Befragten dagegen als unwichtigstes von 10 Kaufentscheidungskriterien. Sie gaben dem herkunftsaspekt den gleichen Stellenwert wie die Möglichkeit der Startzeitvorwahl oder das Angebot an Sonderwaschprogrammen für Jeans oder Turnschuhe.

Wie die Marktforscher erklären, sind damit nur wenige Verbraucher bereit, für eine Waschmaschine „Made in Germany“ mehr auszugeben als für ein vergleichbares Produkt, welches Hersteller im Ausland produzieren. Sie vermuten, dass sie diese Einstellungen auch in anderen Märkten – zumindest aber im Bereich der Haushalts- und Elektrogeräte – finden. Interessierte erhalten den Berichtsband der Studie mit vielen weiteren Daten zur Kaufentscheidung bei Waschmaschinen auf der Website www.innofact.de.

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