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Logistiker entdecken Markenbedeutung

Eine steigende Zahl von Logistikdienstleistern investiert in professionelle Kommunikation und beschäftigt sich mit dem Bilden und Pflegen der eigenen Marke (im Bild: Lkw von MAN). Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Marktstudie der Agentur "Get the Point", an der sich rund 70 Spediteure und Transportunternehmer beteiligt haben. Für die Untersuchung waren rund 300 Marketingleiter und Führungskräfte der größten deutschen Logistikunternehmen mit einem Jahresumsatz von mindestens 60 Millionen Euro befragt worden. Zusätzlich wurden rund 200 Verlader in die Studie mit einbezogen. Nach den Ergebnissen halten 91 Prozent der befragten Firmenvertreter die Arbeit an ihrer Unternehmensmarke für wichtig. Auch 78 Prozent der Verlader bestätigen, dass Eigenwerbung in der Logistikbranche bedeutend ist.

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74 Prozent der Befragten halten ihr Unternehmen sogar schon für eine Marke in der Logistikbranche. Dagegen äußerten nur 18 Prozent ihre Bedenken, dass es ihr Unternehmen noch nicht zu einer Marke geschafft haben. 82 Prozent der Verlader sagen, dass die Auswahl eines Logistikunternehmens von der Außendarstellung abhängt.

Die 24-seitige Studie mache aber auch deutlich, dass die Arbeit an der Marke und an der Positionierung immer noch unterschätzt werde, konstatiert die Agentur.

„Oft fehlt es an dem strategischen und ganzheitlichen Konzept, das als Dach für alle Maßnahmen dient“, stellt Wieland Schmoll, Geschäftsführer von „Get the Point“ fest. Zudem würden die in jedem Unternehmen vorhandenen Alleinstellungsmerkmale oftmals nicht herausgearbeitet oder klar genug vermittelt. Weitere Mängel habe die Studie hinsichtlich einer effizienten Verwendung der Marketing-Budgets ermittelt.

Eigene Kapitel der Untersuchung widmen sich den Themen „Grüne Logistik“ und den sozialen Plattformen wie Facebook oder Xing. „Man erkennt, dass ein großer Teil der Befragten nicht oder noch nicht in diesem Bereich aktiv sind“, bilanziert Wieland Schmoll. 36 Prozent der Befragten hätten die Frage nach der Nutzung der elektronischen sozialen Netze für das eigene Unternehmen verneint.

„Kritische Kommentare“ zu den wichtigsten Ergebnissen würden die Studie abrunden, die bei „Get the Point“ gegen eine Schutzgebühr angefordert werden könne, teilt der Kommunikationsdienstleister mit.

www.getthepoint.de

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