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Lenovo lernt selbstbewusst Social-Media

Lenovo aber will sich als junge dynamische Marke etablieren und setzt dafür auf eine Social-Media-Strategie, berichtet Financial Times Deutschland (FTD). Bisher sei der zweitgrößte PC-Hersteller der Welt vor allem mit IBM und China in Verbindung gebracht worden. Lenovo sehe in Plattformen wie Facebook einen entscheidenden Faktor für den Unternehmenserfolg: "Der Markenaufbau über soziale Netzwerke ist für uns von großer Bedeutung", wird Marketingchef David Roman in der FTD zitiert. Jüngere Generationen wollten mit einer Marke interagieren. Das sei auf herkömmlichem Weg über Werbeanzeigen nicht möglich. Dies wird auch Senior Vice President Milko van Duijl (im Bild) begrüßen, der das Geschäftsfeld "Mature Markets" verantwortet und zusätzlich unter anderem für das Geschäft in West-Europa verantwortlich zeichnet.

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Lenovo entstand durch die Übernahme der ehemaligen IBM Personal Computing Division durch die Lenovo Group. Das Unternehmen baut bei seinem globalen Wachstum auf seine dominante Position in China. Die Expansion von Osten nach Westen – etwa, indem die neuesten Produkte in China eingeführt und dann auf der ganzen Welt anboten werden – sei eine neue Art, die Welt zu sehen. Unserer Meinung nach ist dies der Weg in die Zukunft.

Der nach Hewlett-Packard zweitgrößte PC-Hersteller der Welt sei auf der Suche nach einer unverwechselbaren Identität und wolle sich ein jugendliches Image geben, heißt es in dem Bericht weiter. Anfang 2011 habe das Unternehmen seine erste globale Markenkampagne mit dem Slogan „For those who do“ ausgerollt. Der Tenor laute: Lenovo produziert das Rüstzeug für entscheidungsfreudige Macher.

Um eine jüngere Zielgruppe anzusprechen, setze Marketingchef Roman nun auch auf Social Media. Das Segment sei von der klassischen Unternehmens-PR abgekoppelt worden, um dem Konsumenten gegenüber glaubwürdig zu bleiben. „Dieser Schritt ist auf lange Sicht sinnvoll“, sagte Roman der FTD.

Bei Lenovo könne grundsätzlich jeder Mitarbeiter etwas über die Produkte der Firma twittern oder bei Facebook posten. Interne Richtlinien würden vorgeben, was erlaubt ist und was nicht. Rund 20 in Singapur angesiedelte Mitarbeiter würden überwachen, was im Internet über Lenovo gesagt wird. Zielvorgaben gibt es dem Marketingchef zufolge nicht: „Wie andere Unternehmen auch lernen wir gerade erst den Umgang mit Social Media.“

www.lenovo.de

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