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Lebensmittel online kaufen: ein Trend, der sich durchsetzt?

Der Lebensmittelhandel stellt sich um auf den E-Handel © obs/Helpster GmbH/Machine Headz 2015

Eine neue Studie belegt: in 2014 haben 15 Millionen Deutsche mindestens einmal Lebensmittel über das Internet bestellt. Dieser bequeme Weg den Vorratsschrank zu füllen, ist somit für fast jeden vierten Deutschen eine Alternative zum Gang in den Supermarkt.

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Der stationäre Einzelhandel hat auf diesen Trend frühzeitig reagiert. So bieten zahlreiche Handelsketten wie REWE oder Amazon, sowie Feinkostläden und Start-up-Unternehmen Nahrungsmittel mittlerweile im Netz zum Kauf an. Das belegt eine aktuelle Bitkom-Umfrage.

Der Kühlschrank glänzt mit Leere, doch nach einem langen Arbeitstag ist das Warten an den Supermarktkassen nicht sonderlich verlockend. So liegt der Gedanke, Lebensmittel im Internet zu kaufen, nahe. Mit nur wenigen Klicks wählen Käufer zeit- und nervensparend aus einem vielfältigen Lebensmittelsortiment aus. Jetzt nur noch entspannt auf den Paketdienst zu warten, ist für vorausschauende Planer, bei Sonderangeboten oder bei Krankheit ideal.

Hygiene und die damit verbundenen Vorschriften des Gesundheitsamtes spielen bei der Herstellung und dem Verkauf von Lebensmitteln eine bedeutende Rolle. Um dieser Herausforderung logistisch gerecht zu werden, haben auch die Paketdienstleister aufgerüstet. Mit dem Transport in speziellen Kühlboxen sollen die Waren so frisch wie möglich beim Kunden eintreffen.

Kulinarische Erinnerungen und spezielle Bedürfnisse

Nudeln, Müsli und Konserven ja – doch auch Fleisch, Milch und Obst? Bei haltbaren Nahrungsmitteln, wie Teigwaren, Reis, Müsli, Süßwaren, Gewürzen und Vollkonserven, gehen Online-Shopper kein Risiko ein. Doch bei frischen Lebensmitteln, die eine Kühlung erfordern – wie Wurst, Käse sowie Obst und Gemüse, sollten Käufer auf die Lieferbedingungen und die sachgemäße Verpackung achten. Für den Versand von Milchprodukten sowie Fleischwaren ist eine Isolierverpackung nötig, deren Unversehrtheit beim Erhalt der Waren genau zu überprüfen ist. Diesen kritischen Blick haben auch Gemüse, Salate und Obst verdient. Denn so frisch und knackig wie auf den Produktbildern im Netz sehen die Lieferungen nicht immer aus. Bei Adressen außerhalb von Ballungszentren beeinträchtigt der lange Transportweg die Qualität dieser frischen Waren.

Insbesondere bei vitaminreichem Grünzeug lohnen deshalb Bestellungen bei regionalen Produzenten, die alternative Angebote zu den Einzelhandelsketten bieten. Anbieter wie „Die Grüne Kiste“ liefern Apfel, Gurke und Co.

Vegan, gluten- oder laktosefrei – viele Verbraucher sind aus Überzeugung oder durch gesundheitliche Beeinträchtigungen auf spezielle Nahrungsmittel angewiesen. Wenn der Supermarkt um die Ecke diese Produkte nicht führt, wird der Wocheneinkauf so zur aufwändigen Rundreise. Das Netz stellt für solche Bedürfnisse eine immense Erleichterung dar und ermöglicht eine konsequente Ernährung unter den individuellen Bedingungen.

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Kommentare

  1. Naja, die Zahlen sehen ja toll aus, aber näher betrachtet ist das Netz noch keine Alternative zum Supermarkt sondern eher Substitut für Katalog (bofrost, eismann und co) und für Bezugsquelle ganz spezielle Lebensmittel (Delikatessen etc.).

  2. Beim Einkauf von Lebensmitteln geht es primär darum, die Ware zu sehen und zu fühlen. Und dann zu entscheiden, was man einkauft, und was man eben nicht einkauft.
    Diese Aufgabe und dieses Erlebnis kann man nicht in fremde Hände abgeben.
    Und da der normale Haushalt noch mehr als Lebensmittel des täglichen Bedarfs benötigt -Dinge, die der Lieferdienst bspw. gar nicht bringt bzw. bringen kann – werde ich mich sehr gerne weiterhin in den Handel begeben.

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