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Lebensgroße Fußballspieler und Drehbücher vom Robo-Journalisten: Vier Beispiele rund um das Thema KI

KI soll schon bald die Emotionen der Nutzer erkennen können

Nicht nur für private Nutzer ist die smarte Technik ein gern gesehener Helfer: Auch die Medienbranche arbeitet an Methoden, das künstliche Gehirn für innovative Ideen zu nutzen. So lassen erste Medien bereits journalistische Artikel voll automatisiert verfassen. Dies ist nur der Anfang des Artificial Storytellings. Vier Cases, die von nextMedia.Hamburg und der Hamburg Media School identifiziert wurden, beweisen dies.

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Ob automatisch erstellte Podcasts, mit Hilfe von KI verfasste Bücher oder autonome Kameras: Die Vielfalt an Produkten, die auf Künstlicher Intelligenz beruhen, nimmt stetig zu. Unternehmen sind sich mehr und mehr der Potenziale Künstlicher Intelligenz bewusst und involvieren diese daher in Kreativprozesse.

Vier ausgewählte KI-Anwendungen zeigen, wie die unterschiedlichen Bereiche abgedeckt werden. Egal ob in der Marketing- oder Medienbranche wird KI und AI zu einem wichtigen Innovationsfaktor.

1. Artificial Storytelling für „Game of Thrones“

Um die Wartezeit auf das nächste Buch für Fans zu verkürzen, trainierte „Game of Thrones“-Anhänger Zack Thoutt eine Künstliche Intelligenz mit den fünf bereits erschienenen Bänden des Erfolgsromans. Das Ergebnis: Fünf neue Kapitel, die zwar nicht an das Original heranreichen, aber dennoch originäre Muster aufweisen. Und Thoutt ist nicht der Einzige, der mithilfe Künstlicher Intelligenz unter die Schriftsteller gegangen ist. Der Japaner Hitoshi Matsubara schaffte es mit seinem Werk „The Day A Computer Writes A Novel“ sogar in die zweite Runde des „Nikkei Hoshi Shinichi Literary Award“ 2016.

2. Reden in Echtzeit zusammenfassen

Zach Seward, Mitgründer des Business-Magazins „Quartz“, hat vergangenes Jahr nach einem Vortrag in Shanghai einen Artikel über seine Rede veröffentlicht, der von der Künstlichen Intelligenz Dreamwriter während des Vortrags geschrieben wurde. Das faszinierende daran: Die Texte sind sachkundig, genau, mit Hintergrundwissen und äußerst schnell geschrieben. Chinesische Digitalunternehmen fokussieren sich zunehmend auf Artificial Intelligence (AI). AI könnte hier durch schnelle Informations- und Datenverarbeitung dem PR-Mitarbeiter oder Journalisten eine Hilfestellung bieten.

3. AI zur Videooptimierung

Kann man mit Artificial Intelligence und Machine Learning im Bereich Video Optimierungen vornehmen? Wie soll das funktionieren? Die Gründer von aiconix.ai entwickelten eine Software die bereits beim Schnitt Analysedaten des Zuschauers liefert. Dann werden Optimierungsvorschläge gemacht um zum Beispiel die Absprungrate des Zuschauers zu verringern. So können hohe Klickraten und virale Verbreitung bei Online-Videos im Bereich Marketing für Unternehmen eher berechnet werden. Die Vorhersage, ob ein Video im Netz beliebt ist, lässt sich somit vorhersagen. aiconix.ai richtet sich mit seiner Videoanalyse-Software an Verlagshäuser, Produktionsfirmen, Filmemacher und Influencer.

4. KI lernt Spielabläufe

Die Microsoft Hololens soll eines schaffen: Ein Fußballspiel ins eigene Wohnzimmer holen. Das Gadget macht aus 2D-Videos dreidimensionale Übertragungen. Bedeutet: Zuschauern ist es möglich, ein Fußballspiel plastisch als Hologramm auf dem Wohnzimmertisch anzusehen. Microsofts Datenbrille erweitert das Sichtfeld und lässt in eine virtuelle Realität eintauchen. Die Brille verdeckt nicht das Sichtfeld, sondern dern Nutzer bekommt eine erweiterte Realität zu sehen. Auf den Wohnzimmertisch lässt sich somit ein beliebig drehbares Spielfeld projizieren, auf dem sich die Kontrahenten als kleine Hologramme bewegen, und per Fingertipp holen sich die Zuschauer ihre Lieblingsspieler lebensgroß ins Wohnzimmer.

(Lig)

Den ganzen Report finden Sie hier

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