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Kunden erwarten von Beratern auch IT-Transformationskompetenzen

Die beiden Märkte Managementberatung und IT-Dienstleistungen wachsen bedingt durch die Nachfrage der Kunden nach integrierten Beratungs- und IT-Dienstleistungen immer stärker zusammen. Das Marktforschungs- und Marktberatungs-Unternehmen Lünendonk befasst sich in einer Studie erneut damit, wie sich die Strategien von Großunternehmen und Konzernen bei der Vergabe von Beratungs- und IT-Projekten verändern. Gründe hierfür sind vor allem mangelnde Ressourcen in den Kundenunternehmen bei IT-nahen Strategie- und Organisationsprojekten sowie eine massive Zunahme an Projektinhalten, die mit anderen Themenstellungen vernetzt sind und daher integrierte Lösungsansätze erfordern.

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Die prognostizierte Entwicklung hat sich durch die zunehmende wechselseitige Abhängigkeit von Business und IT verstärkt. In diesem Wettbewerbsumfeld ist eine sehr bedeutende Anbietergruppe entstanden, die so genannten Business Innovation/ Transformation Partner, kurz BITP. Neben Strategie- und Managementberatungen gehören BITP zu den bevorzugten Beratungs- und Umsetzungspartnern ihrer Kunden. 64 von 137 durch Lünendonk befragte Top-Entscheider trauen diesen Dienstleistern zu, sie bei ihren kurz- und mittelfristigen Herausforderungen umfassend zu unterstützen. Zu den wichtigsten Themenstellungen der Jahre 2015 bis 2020 gelten laut den Befragten „Wachstum/ Positionierung“ mit 70 Nennungen und Effizienzsteigerung/ Prozessoptimierung“ mit 35 Nennungen.

Zu diesem Ergebnis kommt die Neuauflage der Lünendonk-Studienreihe „Business Innovation/ Transformation Partner“ mit dem Titel „Status und weitere Perspektiven eines Dienstleistungskonzeptes im Professional-Services-Markt“. Die unabhängige Studie wurde in fachlicher Zusammenarbeit mit den Beratungs- und IT-Dienstleistern Accenture, Detecon, IBM, NTT Data und T-Systems umgesetzt.

Kriterien für Business Innovation/ Transformation Partner

Ein Kriterium für einen Business Innovation/ Transformation Partner ist, dass er mindestens eine Milliarde Euro Gesamtumsatz weltweit erwirtschaftet und eine globale Beratungs- und Delivery-Organisation nachweisen kann. Darüber hinaus müssen die BITP-Dienstleister signifikante Umsätze (mindestens zehn Prozent) in den vier Leistungskategorien Management- beziehungsweise IT-Beratung, Systemrealisierung beziehungsweise -integration, Betrieb von IT-Systemen (Outsourcing) und Betrieb von Geschäftsprozessen (BPO) erzielen.

Während in der Wahrnehmung vieler Kundenunternehmen das BITP-Konzept lange Zeit eher mit IT-Beratungs- und IT-Service-Leistungen in Verbindung gebracht wurde, sind es mittlerweile vielmehr Managementberatungskompetenzen, die aus Sicht der befragten Führungskräfte und Einkaufsentscheider am häufigsten dem Konzept BITP zugeordnet werden. 126 Führungskräfte sind der Auffassung, dass „Organisations- und Prozessberatung“ einen elementaren Bestandteil des BITP-Portfolios darstellt. Für immerhin 120 Befragte ist die „Strategie-/Managementberatung“ eines der Kernbestandteile des BITP-Portfolios, während „IT-Beratung“ für 117 Befragte zu einem Business Innovation/Transformation Partner gehört.

„Die untersuchten Kundenunternehmen sind folglich der Meinung, dass für erfolgreiche Transformationsprojekte die strategischen und organisatorischen Weichenstellungen sowie die Umsetzung aus einer Hand eine wichtige Sourcing-Strategie für die Zusammenarbeit mit externen Dienstleistern darstellt und dem Fachkonzept eine entscheidende Bedeutung zuteil wird“, fasst Mario Zillmann, Leiter Professional Services bei der Lünendonk GmbH, die Sichtweise der befragten Kunden zusammen. „Aus Sicht vieler Kunden verhält es sich bei großen, komplexen Projekten wie beim persönlichen Hausbau, bei dem der Grundriss die Basis für den Rohbau und den Innenausbau bildet und den einer oder nur wenige Dienstleister steuern sollten.“

Business häufig in der Budgetverantwortung für IT-nahe Themen

Strategieberatungskompetenzen werden auch immer wichtiger, da mittlerweile viele IT-nahe Projekte vom Business beauftragt werden und oft mit einem Fachkonzept beginnen. Der Projekteinstieg für Beratungs- und IT-Dienstleister findet laut den Interviewpartnern bei IT-nahen Technologien wie Big Data, Business Analytics oder mobilen Lösungen häufig in den Fachbereichen statt. So verantwortet das Business bei jedem vierten Projekt das Budget. In drei Viertel der IT-nahen Projekte ist weiterhin der CIO in der Budgetverantwortung. „An diesen Ergebnissen lässt sich die Verlagerung der IT-Budgets in die Fachbereiche gut erkennen und es zeigt, dass Business-Projekte sehr stark durch die IT beeinflusst werden“, erklärt Zillmann. „Für IT-Dienstleister bedeutet diese Entwicklung, dass sie sich stärker an den Fachbereichen orientieren müssen.“

Die Ergebnisse der Studie stellt Lünendonk zusammen mit Accenture, Detecon, IBM, NTT Data und T-Systems kostenfrei zur Verfügung: www.luenendonk-shop.de/BITP.

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